Elac EA101EQ-G Stereo-Vollverstärker


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Marca

Elac

Tipo di amplificatore

Amplificatore stereo

Condizioni

Nuovo (secondo la descrizione)


Aus der Ausstellung. Top Zustand ca. 10 Betriebsstunden. 1 Monat Funktionsgarantie


Gibt das klanglich was? Kleiner silberner Verstärker und große schwarze Box? 

Nun sind wir gespannt: Taugt der EA101EQ-G auch, um die Nubert nuLine 284 geeignet anzutreiben?

Loten wir zunächst einmal "ganz burschikos" die Pegelfestigkeit aus. Kein feingliedriges klassisches Konzert und kein bewegendes Jazz-Stück sind hier angesagt - sondern das DJ Scot Remix des Cosmic Gate-Klassikers "Fire Wire". Und hier wird mit Basskraft nicht gegeizt. Der Vollverstärker geizt ebenfalls mit nichts, vor allem nicht mit Leistung satt. Was die "kleine Kieler Kiste" hier im Bassbereich an die nuLine 284 weiterleitet, verdient nicht nur Respekt, sondern ist für einen so kleinen und recht preiswerten Vollverstärker schlichtweg phänomenal. Und sauber spielt er! Wo selbst mancher 1.000 EUR-Vollverstärker langsam, aber sicher in den Grenzbereich rudert und rüde verzerrt, schiebt der EA101EQ-G einfach weiter an, als gäbe es nichts Leichteres. Ein wahrer "Party-King" also, und wir sagen der seriösen Musik noch für eine Weile "goodbye, bis später!" und machen voller Freude weiter.

"Watch Out" von den Disco Boys lässt den EA101EQ-G weiter als "Schieber" walten. Er knüppelt den Bass in einer Härte in den Hörraum hinein, da fallen uns kaum weniger drastische Worte als die hier gewählten ein. Aber auch die Räumlichkeit ist grandios, die durchaus anspruchsvollen nuLine 284, wegen ihrer enormen Belastbarkeit, der überragenden Dynamik und der hohen Impulstreue über alle Maßen geschätzt, werden vom Elac Verstärker ausgezeichnet bedient. Das zeigt auch "Save My Night" von Armin van Buuren. Seine kompakten Abmessungen sollten nicht täuschen. Mancher klassische 43 cm HiFi-Verstärker wird in Ehrfurcht erstarren, wenn die kleine Kieler Kraftmaschine durchmarschiert. Und die elektronischen Effekte werden mit Verve in den Hörraum geschleudert.


Diana Kralls Adaption des Eagles-Klassikers "Desperado" in Flac 48/24/Stereo wird vom Elac-Vollverstärker mit großer Sorgfalt behandelt. Klare Strukturen, sehr schöne (erstaunlich!) Herausarbeitung der Anschlagdynamik des Klaviers, und ein ungefiltert-authentisches Präsentieren der charakteristischen Stimme Dianas sind Vorzüge, die die Qualität des Kieler Freudespenders klar herausstellen. Die üppige, aber nie überzogen wirkende Räumlichkeit ist auch bei diesem Klangbeispiel hervorzuheben. Bei "Don't Dream It's Over" vom gleichen Album ("Wallflower" mit Diana Kralls Cover-Versionen bekannter Klassiker) findet die Erfolgsstory des kompakten EA101EQ-G die direkte Fortsetzung. Piano und auch die Harfe werden sensibel und plastisch in den Hörraum getragen. Die Trennung der Stimme von den Instrumenten gelingt sehr gut, diese Güte kann man von einem 700 EUR-Vollverstärker keinesfalls als gegeben ansehen. 

"Bella Italia", das Feuer des Südens - versteht es sich mit der pragmatischen Kühle des deutschen Nordens? Gardasee gegen "Kieler Woche"? Alles Quatsch. Denn diejenigen, die den EA1010EQ-G akustisch abgestimmt haben, trugen mehr Feuer als Eros Ramazzotti in sich. Mit hoher emotionaler Tiefenwirkung kommt Alessis "Diamante" in Flac 96 kHz/24-Bit heraus. Die weibliche wie auch die männliche Stimmung arbeitet der Elac-Verstärker in vielen Einzelheiten heraus. Feindynamisch ist er, ebenso wie auf dem Gebiet der Grobdynamik, ein echtes Ass. Und die ungemein angenehme Spielweise ist auch Verdienst der EQ-Einmessung, die ein enormes Maß an Wirkung mit sich bringt. 

Und Klassik? Das erste Allegro aus Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nummer 4, KV 218, in Flac 96 kHz/24-Bit managt der Vollverstärker höchst erfreulich. Hohe orchestrale Gesamtharmonie, und gleichzeitig eine sehr gute Herausstellung der Violinen-Soli beweisen: Der kleine Verstärker mit BASH-Endstufeneinheit zeigt sich praktisch jedem Quellmaterial souverän gewachsen. Die zahlreichen Strukturen innerhalb des Orchesters bringt er tadellos zur Geltung, die Räumlichkeit überzeugt hinsichtlich Weite und Tiefe. 


Der Elac EA101EQ-G Stereo-Vollverstärker liefert im Test einen eindrucksvollen Auftritt ab. Er brilliert mit herausragender Pegelfestigkeit, einem enorm kraftvollen sowie sauber strukturierten Bassbereich und einer exzellenten Impulstreue. Die einfache und wirksame EQ-Funktion der App ist ein weiterer großer Pluspunkt. USB-DAC bis 192 kHz/24-Bit sowie Bluetooth sind zeitgemäße Ausstattungsmerkmale des EA101EQ-G. Der kleine, kompakt bauende Verstärker ist mit moderner DSP- und Endstufentechnik ausgestattet und sehr hochwertig verarbeitet. Somit können wir dem "Könner aus Kiel" eine große Kaufempfehlung aussprechen - hier wurde zweifelsohne sorgfältig nachgedacht und fast alles richtig gemacht. 

Große Klasse im kompakten Gewand: Der Elac EA101EQ-G zieht hinsichtlich der Klang-Performance alle Register

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