Squealer - The Serial Killer Originalverpackt


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OFDB Filmkritiken:


Mit mutmaßlichen 49 Opfern dürfte der ehemalige Schweinefarmer Robert Pickton zu den übelsten Serienkillern in der Geschichte Kanadas zählen. Seine Taten inspirierte bereits den misslungen „Pig Killer“ zu einer Umsetzung, wobei vorliegende von Regisseur Andy Armstrong nur minimal bessere Ansätze aufweist.


Lisa (Danielle Burgio) fällt in ihrer Eigenschaft als Sozialarbeiterin das Verschwinden einiger Frauen aus dem Prostituierten – und Drogenmilieu auf. Der Polizei, insbesondere ihrem Ex Jack (Wes Chatham) scheint wenig an der Sache gelegen, weshalb sich Lisa auf eigene Faust an die Ermittlungen wagt. Derweil hat der Schweinefarmer Squealer (Ronnie Gene Blevins) bereits sein nächstes Opfer an der Angel…

Hauptdarstellerin Burgio werkelte auch am Drehbuch mit und konnte sich ihre Figur ein wenig zurecht biegen, um sie möglichst enthusiastisch und in Teilen ein wenig heldenhaft zu gestalten. Armstrong war wohl eher fürs Grobe zuständig, was für einige angedeutete Schlachtungen und etwas nackte Haut spricht, als sich bereits während der Exposition eine Nackte auf der Flucht befindet. Dumm nur, dass das Cover andere Voraussetzungen suggeriert, denn hier erscheint rein gar keine Frau, sondern ein Kerl, der in der Handlung völlig irrelevant ist und keine fünf Minuten mitmischt.


Ansonsten wird geschlachtet und gelabert, - letzteres leider viel zu ausgiebig und vor allem ohne Tiefe und Bedeutsamkeit für die Handlung. Hier kristallisiert sich nicht nur die schwache Synchro, sondern das mangelnde Talent einiger Nebendarsteller heraus, die allerdings auch eher austauschbare Erscheinungen repräsentieren. Auch der Auftritt eines geschniegelten Drogengangsters bringt das Geschehen nicht voran, sondern bremst es für einige Minuten komplett aus.


Viel Ermittlungsarbeit entsteht bei alledem nicht, denn eher zufällig werden die Fäden gegen Finale zusammen gesponnnen. Immerhin halten Entführungen und angedeutete Gräueltaten einigermaßen bei Laune und zuweilen sind auch tiefere Schnitte, geöffnete Bäuche, ein Pfeil im Auge oder ein gebrochenes Bein auszumachen, wobei CGI in nur zwei Szenen zum Einsatz kommen. Die Umgebung der Farm ist angemessen dreckig und obgleich der Titelgebende auf vermeintliche Sauberkeit achtet, erweckt auch dieser den Eindruck eines erwartungsgemäß ungeduschten Hinterwäldlers.


Darstellerisch sticht primär dessen Verkörperung durch Blevins hervor, der angenehm zurückhaltend performt und dadurch eine gewisse Unberechenbarkeit ausstrahlt. Burgio performt in einigen Szenen reichlich drüber, wogegen ein Graham Greene als befreundeter Arzt selten so unmotiviert erschien. Ähnliches gilt für den Score, der ohne sonderliche Betonung viel Wert auf Gitarrengeklimper legt.


Allzu viel Spannung generiert der Slasher letztlich nicht, zumal der Aufbau der Geschichte immer wieder einige Längen aufweist und sich zu ausgiebig mit uninteressanten Nebengeplänkel beschäftigt. Einige Gewalteinlagen und das Setting gehen in Ordnung, doch ein Mitfiebern ist allenfalls während des routinierten Showdowns auszumachen. Zu wenig für einen titelgebenden Miesepeter dieser Größenordnung.

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1332941920

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