Wagenfeld, Lindner 6020 Leuchte
Wagenfeld-Wandleuchte „Erdbeere“ Porzellansockel Fa. Lindner, Bamberg, Leuchtenglas Fa. Peill & Putzler.
Die Lindner Leuchtenfassungen sind teilweise mit verschiedenen Buchstaben/Zahlen versehen. LJS steht für Lindner Jecha Sondershausen. Diese Leuchte ist nicht beschriftet.
Schraubgewinde im Porzellansockel hat Absplitterungen (Bild), im Gebrauch der Leuchte unsichtbat und vollumfänglich funktionstüchtig
Wagenfeld für Lindner GmbH 1955 - 1970
Ein sprunghafter Aufschwung des Unternehmens gelang Mitte der 1950er Jahre mit der Fertigung von Leuchten nach Entwürfen von Wilhelm Wagenfeld. Kernidee dieses Leuchten-Designs war die Harmonisierung der Form des Leuchtenglases mit der Form des Leuchtensockels: Zuvor war es üblich, ein kugelförmiges Leuchtenglas in einen zylinderförmigen Sockel zu schrauben, gelang nun die Verbindung dieser beiden Teile in fliessenden Linien. Hersteller der opal-überfangenen Leuchtengläser war die Dürener Glasfabrik Peill & Putzler. In den Jahren 1955–70 entwarf Wagenfeld für Lindner 70 Leuchtentypen und 3 Leuchtmittel.
Wilhelm Wagenfeld war einer der bedeutendsten deutschen Produktgestalter des 20. Jahrhunderts. Seine Entwürfe begleiten uns auch heute noch, wer kennt nicht die kleinen Pfeffer und Salzstreuer „Max & Moritz“ und andere Produkte von WMF, den Bowlenlöffel von Buchsteiner, die Pelikan Tintenflasche mit dem Knick, natürlich das gläserne Teeservice von Jenaer Glas und nicht zuletzt die berühmte Wagenfeldleuchte „Bauhausleuchte / Bauhauslampe“.
(Bild 10: Bild mit weiterer Leuchte in anderen Angebot, bitte bei Interesse an beiden nachfragen.)
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