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Star Trek: Deep Space 9 / Season 4


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Produktinformation


  • Seitenverhältnis ‏ : ‎ 4:3 - 1.33:1
  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 12 Jahren
  • Verpackungsabmessungen ‏ : ‎ 20,4 x 16 x 5,4 cm; 640 Gramm
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. August 2003
  • Darsteller ‏ : ‎ Avery Brooks, Rene Auberjonois, Terry Farrell
  • Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch, Dänisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Studio ‏ : ‎ Paramount (Universal Pictures)
  • ASIN ‏ : ‎ B00008DI0O


1993 begaben sich Rick Berman und Michael Piller mit Star Trek: Deep Space Nine auf neues Terrain: Erstmals in der Geschichte des Star Trek-Universums erkundet kein Raumschiff das Weltall. Auf der Raumstation Deep Space Nine treffen die unterschiedlichsten Charaktere aus allen Ecken und Enden der Galaxis zusammen. Alle werden angezogen von dem einzig bekannten stabilen Wurmloch, das einen Zugang zum Gamma-Quadranten eröffnet. Das Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen mit ihren grundverschiedenen Ansichten und Absichten liefert die Basis für jede Menge Konflikte und handgreifliche Auseinandersetzungen. Atmosphäre und Stimmung sind für eine Star Trek-Serie ungewohnt düster, was noch zusätzlich durch das dunkle Design der Station unterstrichen wird. Die Crew geht nicht gerade höflich miteinander um, von den Besuchern der Station ganz zu schweigen.

Die vierte Staffel beginnt mit einem Paukenschlag, das heißt eigentlich gleich mit zweien: Der zweiteilige Staffelauftakt "Der Weg des Kriegers" ist eine der besten DS9-Folgen überhaupt. Paranoia macht sich breit, da die Gestaltwandler überall und nirgends sein können. Die Klingonen greifen Cardassia an, da sie glauben, dass der Planet insgeheim vom Dominion übernommen worden ist. Worf (Michael Dorn), der als neuer Waffenoffizier auf die Station kommt, versucht vergeblich zu vermitteln: Kanzler Gowron löst den Friedensvertrag zwischen der Föderation und den Klingonen. Es kommt zur Schlacht!


Neben den großartigen Action-Momenten zeigt eine Episode wie "Der Besuch", dass die Macher von DS9 auch die Meister der leisen Töne sind. Die sehr persönlich gehaltene Folge setzt sich auf dramatische Weise mit dem Verhältnis von Sisco und seinem Sohn Jake auseinander. Dagegen ist die Episode "Kleine grüne Männchen" einfach ein köstlicher Spaß. Quark, Rom und Nog landen durch einen Sabotageakt auf der Erde im Jahr 1947: in Roswell, New Mexiko! In der Holodeck-Folge "Unser Mann Bashir" gibt Dr. Bashir äußerst charmant und überzeugend den Top-Spion à la James Bond und "Der zerbrochene Spiegel" ist ein erneuter Ausflug in das Paralleluniversum. Der Krieg mit dem Dominion schreitet in "Die Front" und "Das verlorene Paradies" voran: Die Erde selbst gerät in das Visier der Gründer, denn niemand ist mehr sicher vor den Gestaltwandlern.

Die an Höhepunkten wahrlich nicht arme Staffel ist definitiv eine der besten der Serie. So viele hervorragende Episoden hat manche TV-Serie während ihrer ganzen Dauer nicht aufzubieten -- geschweige denn in einer Staffel. Der Lohn dafür waren vier Emmy-Nominierungen. Die Konkurrenz durch Serien wie Babylon 5 machte sich in einer deutlichen Qualitätssteigerung bemerkbar. Auch andere Einflüsse von außen zeigten Wirkung: Avery Brooks, der sich gegen Ende der dritten Staffel bereits einen Bart hatte wachsen lassen, durfte Sisko endlich kahlrasiert spielen und Nana Visitors Schwangerschaft, die mit Alexander Siddig verbandelt war, wurde in die Serie eingebaut. Gepaart mit dem richtigen Schuss Action, der sich von Staffel zu Staffel steigert, und exzellenten Spezialeffekten hat DS9 sich daher einen Spitzenplatz in der TV-Serienlandschaft nicht nur der 90er-Jahre gesichert und sich des Erbes von Gene Roddenberry würdig erwiesen, der nicht mehr an der Entstehung der Serie beteiligt war. --Birgit Schwenger

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