Das Buch «Scotch Whisky» von David Daiches, erschienen in der deutschen Übersetzung im renommierten Kunst- und Bildbandverlag C.J. Bucher, Luzern und Frankfurt am Main, gilt unter Kennern als ein absoluter Meilenstein und zeitloser Klassiker der Whisky-Literatur.
Das Original: Das Buch erschien im englischen Original erstmals 1969 unter dem Titel «Scotch Whisky: Its Past and Present». Es war eines der ersten populären und gleichzeitig wissenschaftlich fundierten Bücher, die sich ernsthaft mit der Geschichte und Kultur des schottischen Whiskys auseinandersetzten.
Deutsche Ausgabe: Der C.J. Bucher Verlag brachte die hochwertige deutsche Übersetzung 1971 auf den Markt. Es hat einen Umfang von 239 Seiten, erschien als Hardcover mit Schutzumschlag und enthält einen prächtigen, illustrierten Innenteil.
Besonderheit der deutschen Ausgabe: Für die deutschsprachige Version wurde der Schweizer Gastronomie- und Weinexperte Harry Schraemli als Co-Autor bzw. Bearbeiter hinzugezogen, um das Werk für den hiesigen Markt anzupassen. Zudem wirkte der bekannte deutsche Fernsehjournalist und Pferdesport-Kommentator Hans-Heinrich Isenbart am Buch mit.
David Daiches nähert sich dem Thema nicht als trockener Kritiker, sondern als leidenschaftlicher Geniesser und renommierter Literaturwissenschaftler. Das Buch gliedert sich im Wesentlichen in zwei Säulen:
Kultur- und Wirtschaftsgeschichte: Daiches beschreibt fundiert die historische Entwicklung des «Lebenswassers» (Uisge Beatha) in Schottland – vom illegalen Brennen in den Highlands über die Einführung der Patent-Still-Destillation bis hin zum weltweiten Boom der Blended Whiskys.
Die Brennereien und Verkostungen: Zusammen mit seinem Sohn, der die Fotografien beisteuerte, bereiste Daiches zahlreiche schottische Destillerien. Seine persönlichen Verkostungsnotizen und Anekdoten gelten als legendär.
Zustand: Der Zustand des Buches ist bis auf die Vergilbung auf die Buchdeckel gut bis sehr gut. Die Buchdeckel sind durch die Sonneneinstrahlung abgeschossen. Das Buch ist weder verschrieben noch fehlen Seiten, die Ecken sind auch nicht bestossen.