Die finale Ausgabe der legendären
Phono-Preamp von NAD.
An der Rückwand des PP3 geht es eng zu: Neben separaten Eingängen für MM und MC samt Wahlschalter, der obligatorischen Masseklemme und dem Line-Ausgang findet sich als viertes Cinch-Pärchen noch ein Line-Eingang. Über dessen Sinn wundert man sich, bis man auf der Vorderseite den USB-Ausgang entdeckt.
Dann ist alles klar: Der PP 3 kann Analoges - wahlweise aus dem eigenen Phonozug oder eben von einer externen Hochpegelquelle - in Digitales verwandeln und PC-gerecht als USB-Signal ausgeben. Das Kästchen zielt also auf Vinyl-Überspieler, die Plug-'n'-Play-Komfort ebenso wünschen wie gehobene Qualität.
Auf der analogen Seite ist jedenfalls alles sauber: die Frequenzgänge ohne Wellen, die Rauschabstände ernsthaft MC-tauglich, alle Anschlusswerte normgerecht - wie schon beim USB-losen, sonst eng verwandten PP 2