Kidnapping Freddy Heineken Originalverpackt


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Lettera Posta B, CHF 1.95
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Età (a partire da)

16 anni

Formato

DVD

Genere

Thriller

Tipo di media

Lungometraggi

Condizioni

Nuovo e nell'imballaggio originale


OFDB Filmkritiken:


Die Entführung des Unternehmers und Brauereibesitzers Alfred Heineken liegt nun schon über drei Jahrzehnte zurück und schlug zur damaligen Zeit gerade in den Niederlanden ziemlich hohe Wellen. Umso erstaunlicher erscheint aufgrund dieses Aspektes die Tatsache, das man erst im Jahr 2011 mit "Die Heineken Entführung zum ersten Mal diese Thematik filmisch umgesetzt hat. Der hier nun vorliegende "Kidnapping Freddy Heineken" ist dann also die zweite Umsetzung eines echten Falles und ist unter der Regie von Daniel Alfredson (Verdammnis, Vergebung) entstanden. Den direkten Vergleich zwischen den beiden filmischen Adaptionen kann ich hier nicht anstellen, da mir nur der hier besprochene Beitrag bekannt ist, doch Alfredson hat eine durchgehend interessante Erzählung auf den Weg gebracht, die dem Zuschauer einen recht guten Eindruck darüber vermittelt, wie sich die Abläufe zur damaligen Zeit wohl abgespielt haben könnten. Der Einstieg in das Geschehen beginnt damit, das man nach einem relativ kurzen Einblick in die Vorbereitungen der Entführer sofort mit der Entführung selbst ins Haus fällt, um danach dann größtenteils die Täter und deren Verhalten beleuchtet.

Dabei entsteht eine grundlegend zermürbende Grundstimmung, denn die von den Entführern gesetzten Ultimaten für die Lösegeldübergabe werden nicht eingehalten, was zwangsläufig für ansteigende Nervosität in deren Reihen sorgt. An dieser Stelle hätte man dann durchaus etwas tiefer an das Eingemachte heran gehen können, denn trotz einer ziemlich stimmigen Umsetzung entsteht durchgehend der Eindruck, das es dem Ganzen ein wenig an der nötigen Intensität mangelt. Die mit klangvollen Namen besetzte Darsteller Riege weiß zwar zu überzeugen, doch irgendwie will der echte Funke nicht so ganz überspringen. Damit wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen, man bekommt im Prinzip durchgehend ordentliches Schauspiel geboten, wobei sich an dieser Stelle insbesondere Jim Sturgess und Sir Anthony Hopkins hervor tun, doch irgenwie fehlt das gewisse Etwas, um den Eindruck eines grundsoliden Filmes zu überschreiten. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf das angesprochene Schauspiel, sondern ist gleichzeitig auch auf das gesamte Werk umzumünzen. So hätte eine etwas längere Laufzeit sicherlich nicht geschadet und man hätte weitaus ausführlicher auf die Vorbereitungen eingehen können. Vor allem aber hätte man Spielraum für die Ereignisse gelassen die sich nach der Verhaftung der Entführer am Ende abgespielt haben, denn diese wurden hier völlig außen vor gelassen und hätten doch aber für einen stimmigeren Gesamteindruck gesorgt.


So aber muss man sich damit zufrieden geben, das kurz vor dem Einsetzen des Abspanns einige Einblendungen darauf hinweisen welche Strafen verhängt wurden und wie sich auch Heineken's Leben nach der Entführung verändert hat. Auch der Grund, warum die Polizei überhaupt auf die Spur der Täter gekommen ist wird mit lediglich einem eingeblendeten Satz erklärt, wobei man all diese Dinge doch ohne Weiteres auch in die Geschichte an sich hätte einbauen können. Natürlich ist dies reine Geschmackssache und mir persönlich hat "Kidnapping Freddy Heineken" auch in der vorliegenden Machart zugesagt, aber andererseits wären ausführlichere Beleuchtungen bestimmter Aspekte ganz sicher ein enormer Gewinn für das Gesamtwerk gewesen, das so eventuell den Eindruck einer leicht unvollendeten Geschichte hinterlassen könnte. Diesen Punkt mag ein jeder etwas anders sehen und eventuell beinhaltet ja die 2011 erschienene niederländische Produktion "Die Heineken Entführung" genau diese Aspekte, die hier etwas zu sehr unter den Tisch gefallen sind.


Wie dem aber auch sei, Alfredson's Variante der Thematik ist auf jeden Fall sehenswert und gibt einem auch mit kleineren Mängeln behaftet einen guten Überblick darüber, wie sich das Ganze damals abgespielt haben könnte. Sensationelle Schauwerte sollte man allerdings nicht erwarten, zudem gestaltet sich die Erzählung größtenteils auch extrem dialoglastig. Wen einem das nicht zusagt sollte man lieber gar nicht erst zugreifen, wer allerdings eine routinierte, wenn auch teils etwas lückenhafte Umsetzung eines echten Entführungsfalles zu schätzen weiß kann bedenkenlos zugreifen, denn "Kidnapping Freddy Heineken" ist alles andere als ein schlechter Film. Schon das Mitwirken eines Anthony Hopkins dürfte Grund genug sein diesem Film eine faire Chance zu geben, denn auch wenn seine Spielanteile nicht unbedingt die Größten sind, so ist sein Schauspiel doch wie immer einen Blick wert.


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1332941516

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