Stahlstich des Malers, Bildhauers, Briefmarkenstechers und Grafikers Karl Bickel, geb. 1886 in Zürich-Hirslanden, gest. 1982 in Walenstadt. Grafikerlehre im renommierten Zeichenatelier von Paul Bleuer in Zürich. Danach absolvierte er Abendkruse an der Kunstgewerbeschule Mit 22 Jahren eröffnete er ein eigenes Atelier, in welchem er grafische Werke aller Art produzierte. Auf Italienreisen studierte er die Werke grosser Meister in Verona, Venedig, Florenz und Carrara. Auch bildhauerische Erfahrungen wollte er sammeln. Seine Erkrankung an Tuberkulose zwang ihn zu einer Kur im Lungensanatorium Walenstadtberg. 1924 gab er sein Atelier in Zürich auf und zog mit seiner Frau nach Walenstadtberg. Ab 1930 war die PTT seine grösste Arbeitgeberin mit der Stechung von Briefmarken, auch für Liechtenstein, Luxemburg und Oesterreich. Mit den Mitteln des Stichs arbeitete er nicht nur die Volumen des menschlichen Körpers heraus, sondern auch die Plastizität von Gebirgslandschaften, wie dieses Beispiel zeigt. Auch von andern Gipfeln der Churfirsten gibt es kleine Stahlstiche.
Plattengrösse 7x12 cm, passepartouriert und mit Rahmen 27x31,5 cm, betitelt "Hinterruck" unten links, handsigniert unten rechts. Das Bild wird auch per Post versandt.