OFDB Filmkritiken:
Afghanistan. Eine vierköpfige Gruppe von betrogenen Söldnern nimmt blutige Rache an einem Ex-Auftraggeber und Interpol-Agentin Rossi heftet sich an ihre Fersen. Ein paar Wochen später: In Chesterford, Massachusetts, müssen sich Streifenpolizist Mike Chandler und sein Kollege und Schwiegersohn Steve als Kindermädchen beweisen, denn auf ihrer heutigen Tour begleitet sie aus Resozialisierungsgründen der junge Schwarze Kenny. Zu dritt stolpern sie mitten in einen bleihaltigen Banküberfall hinein, den die vorgenannten Söldner durchziehen, und Agentin Rossi ist auch nicht weit...
Nachdem Nicholas Cage aufgrund seiner Steuerprobleme mittels so manchem unmotivierten Auftritt in filmischen Gurken seine Brötchen verdienen musste, scheint er in jüngster Zeit langsam aber sicher wieder ein wenig mehr auf Qualität zu achten. Der von Millenium Films produzierte „211 – Cops Under Fire“ ist zwar noch nicht der große Schritt zurück in die A-Liga aber zumindest ein Anfang. Der solide inszenierte, aber ohne Frage von der Baustein-Story her auch höchst durchschnittliche Action-Thriller macht in vielerlei Hinsicht eine gute Figur und Nicholas Cage hat die Chance, ohne sein weithin affektiertes Spiel eine Art Mini-Charakterstudie als ein vor der Pensionierung stehender, mit kompliziertem Familienleben ausgestatteter Streifenbulle, der in ein letztes „Gefecht“ ziehen muss, abzuliefern. Das alles ist nicht gerade neu, funktioniert aber weitestgehend gut. Regisseur York Shakleton treibt die Handlung angemessen flott voran und es gibt ganz getreu dem gehobenen B-Movie-Standard genug Blechschäden und ein über 30minütiges Bleigewitter, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Kurzum: „211 – Cops Under Fire“ geht dank eines gut aufgelegten, zurückhaltend aufspielenden Nicholas Cage völlig in Ordnung. Was für eine wohltuende Überraschung! Bildformat: 1,78:1. Des weiteren mit Sophie Skelton, Dwayne Cameron, Michael Rainey jr. u. a.