Ein sehr schönes Blumenbild vom bekannten Schweizer Maler Roman Candio 1935-2026. Originales Werk mit Aquarell auf Papier gemalt von Hand monogrammiert unten links RC. Das Bild wird mit passendem Holzrahmen angeboten und befindet sich in sauberem sehr gutem Zustand, siehe Fotos. Es ist mit dem Rahmen etwa 20 cm breit und 26 cm hoch.
Bei Interesse habe ich gleichzeitig noch ein weiteres dazugehöriges Aquarell von Roman Candio eingestllt.
Die nachfolgenden Informationen habe ich aus dem Internet übernommen
Roman Candio wächst in Fulenbach im Kanton Solothurn auf. Den Unterricht beim Maler und Farbtheoretiker Jakob Weder während seiner Schulzeit in Langenthal bezeichnet Candio als wichtigen Einfluss. Er besucht 1951–55 das Lehrerseminar in Solothurn und arbeitet während dreier Jahre als Primarlehrer. 1958 entschliesst er sich für die Künstlerlaufbahn, es folgt die Ausbildung in drei Etappen: an der Kunstgewerbeschule Luzern besucht er 1958–59 den Unterricht von Werner Andermatt und 1959–1960 ist er an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf Schüler von Georg Meistermann. Danach hilft er dem Kirchenmaler Ferdinand Gehr bei der Ausführung grosser Wand- und Deckengemälde. Dessen Einfluss bleibt in einigen späteren Werken Candios erkennbar. Nach Studienaufenthalten in Italien lebt und arbeitet er seit 1961 in Solothurn.
Neben den freien Werken entstehen seit Mitte der 1960er-Jahre über 50 Arbeiten im öffentlichen Raum, die dem Künstler Bekanntheit und Anerkennung in weiten Teilen der Schweiz sichern: farbige Fenster, Wand- und Deckenmalereien, Bildteppiche und Wandreliefs für Kirchen, Spitäler, Verwaltungsgebäude und Schulen. 1968 Förderungspreis des Kantons Solothurn. 1991 erhält er für sein malerisches Schaffen und für seine Arbeiten im Bereich der Kunst am Bau den Kunstpreis des Kantons Solothurn.
Candios Werk wird hauptsächlich durch die Farbe bestimmt. Seine ersten zwischen 1957 und 1960 entstandenen Bilder sind noch vorwiegend abstrakt: Farbfelder, Punkte oder geometrische Formen in nüchternem Schwarz, Weiss und warmem Grau. Ab 1963 wandelt sich Candios Stil. Es entstehen zunächst Collagen aus Heft- und Zeitungsillustrationen. Die Zeitungsfotos und Reklameanzeigen werden später in gemalte, flächig gehaltene, nunmehr leuchtende Farbkompositionen umgesetzt, die stark von der amerikanischen Pop Art, besonders von Tom Wesselmann, geprägt sind. Requisiten des Alltags und Reklameschriften stehen in den breiten Formaten neben monumentalen weiblichen Aktfiguren. Kühne Farbkombinationen aus Lila, Grün, Blau, Gelb und Rosa werden zuweilen hart unterbrochen von einer geometrischen, schwarzweissen Musterung. Ab den 1970er-Jahren malt Candio vor allem auch Blumen- und Landschaftsbilder, die in ihrer flächigen Gestaltung an Farbholzschnitte erinnern. Mit den reinen, leuchtenden Farben und klaren Abgrenzungen kontrastieren nun sanft auslaufende, verschwommene Töne. In diesen Werken ist ihm immer wieder die heimatliche Landschaft Quelle der Inspiration.
Neben Zeichnungen, in denen der ornamentale Charakter seiner Kunst ebenfalls deutlich wird und die er erstmals 1985 in einem Buch veröffentlicht, sowie Aquarellen und Acrylbildern, die zu einer wandbildartigen Ästhetik tendieren, entsteht ein umfangreiches Werk im Bereich von Kunst am Bau. Candio gestaltet Wandgemälde, farbige Verglasungen, bemalte Flachreliefs und Textilien, Webereien, Textilcollagen sowie – seltener – dreidimensionale Arbeiten.
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