Ich bitte hier eine limitierte Faksimile.
Der Egbert-Codex · Codex Egberti · Ms. 24 · Stadtbibliothek Trier, inkl. Kommentarband und Hülle
Die Faksimile trägt die arabische Ziffer 36 von 980 Exemplaren.
27 × 21 cm. 330 Seiten. Mit 60 reich gold-illuminierten Seiten, 4 ganzseitigen Evangelistenporträts, 51 erzählenden Miniaturen zum Leben Jesu sowie über 240 Initialen. Grüner Orig.-Rohseideneinband mit versilberter und patinierter Metallplatte nach dem Mettlacher Kreuzreliquiar sowie umlaufenden Metallleisten auf Vorder- und Rückdeckel, Vollgoldschnitt. In grüner Orig.-Leinenkassette mit Acrylglas-Sichtfenster. Inkl. Kommentarband von Gunther Franz u. a., 248 Seiten mit 259 Abbildungen (Leinen).
Unter dem Patronat der UNESCO entstanden zwischen 983 und 993 im Skriptorium des Klosters Reichenau, zählt der Egbert-Codex zu den bedeutendsten Handschriften der ottonischen Buchmalerei überhaupt. Bischof Egbert von Trier, einer der grössten Kunstmäzene seiner Zeit, gab das Werk in Auftrag – und zwei Mönche der Reichenau, Kerald und Heribert, überreichten es ihm persönlich, wie eine prachtvolle Widmungsminiatur in Gold und Purpur bezeugt. Der enthaltene Bilderzyklus zum Leben Jesu ist der älteste erhaltene neutestamentliche Bilderzyklus in der Geschichte der Buchmalerei. Seit 2004 im UNESCO-Weltregister «Memory of the World» eingetragen. In 980 nummerierten Exemplaren erschienen.