Codex Manesse
Die Manessische Liederhandschrift. Faksimile-Ausgabe nach dem Heidelberger Original in farbigem Lichtdruck.
Nummer 103 von total 320 Exemplaren.
Leipzig, Insel-Verlag 1925-1927.
Folio, 38 x 27 cm, Original-Schweinsledereinband auf 4 Bünden mit Goldprägung, rundum Goldschnitt, 852 ungezählte Seiten mit 137 ganzseitigen Abbildungen in farbigem Lichtdruck.
Die berühmte Heidelberger Liederhandschrift mit fast 6.000 Strophen Minnelyrik und 137 ganzseitigen Miniaturen.
Der Codex Manesse (auch Manessische Liederhandschrift oder Manessische Handschrift, nach dem jeweiligen Aufbewahrungsort auch als Große Heidelberger Liederhandschrift oder Pariser Handschrift bezeichnet) ist die umfangreichste und berühmteste deutsche Liederhandschrift des Mittelalters. So benannt wurde sie von dem Schweizer Gelehrten Johann Jakob Bodmer nach einer umfangreichen Liedersammlung der Schweizer Patrizierfamilie Manesse. Von Germanisten wird die Sammlung seit Karl Lachmann kurz mit dem Sigel C bezeichnet. Seit 1888 wird sie wieder in der Universitätsbibliothek Heidelberg aufbewahrt (Signatur: UB Heidelberg, Cod. Pal. germ. bzw. cpg 848).
Der Kodex besteht aus 426 beidseitig beschriebenen Pergamentblättern im Format 35,5 × 25 cm, die von späterer Hand paginiert wurden. Insgesamt befinden sich in ihr 140 leere und zahlreiche nur zum Teil beschriebene Seiten. Der Text wurde nicht nur mehrfach in verbesserten historisch-kritischen Ausgaben herausgegeben, sondern – im Unterschied zu anderen Handschriften – auch zeichengenau abgedruckt (s. Bibliographie).
Die Manessische Liederhandschrift enthält dichterische Werke in mittelhochdeutscher Sprache. Ihr Grundstock wurde um 1300 in Zürich hergestellt, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit der Zürcher Patrizierfamilie Manesse. Mehrere Nachträge kamen bis zirka 1340 hinzu. Der Text stammt von 10–12 verschiedenen Schreibern, vielleicht aus dem Umfeld des Großmünsters in Zürich. (Wikipedia).
Einband mit kleinen Flecken, vor allem Ränder und Rücken etwas angestaubt, Kanten und Rücken beschabt, die Seidenhemdchen vor Innendeckel und Vorsätzen mit Randrissen und teils gelöst, auf unbedrucktem Zwischenblatt nach dem vorderem fliegendem Vorsatz beim oberen Eck mit Blaustift Sammlungsnummer.
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