Durch Edmund Schulthess (*02.03.1868 †22.04.1944) original unterschriebenes Blatt, zusammen mit einem Schwarz/Weiss-Porträt-Bild (aus Papier) aufgeklebt auf ein rötliches Blatt Papier (15,3 x 13,4 cm). Handschriftlich hat er geschrieben „Schulthess, Bundesrat, Vorsteher des eidg. Volkswirtschaftsdepartementes, 6. Nov. 1924“.
Er war 1917, 1921, 1928 und 1933 Bundespräsident.
Geboren in Villnachern. In Brugg AG steht eine Büste von ihm.
Zur Krisenbewältigung ergriff er während des 1. Weltkriegs und der 1920er und 30er Jahre zahlreiche staatsdirigistische Massnahmen. Wichtige Vorlagen wie 1924 die als Lex Schulthess bezeichnete Arbeitszeitverlängerung auf 54 Stunden, 1926 das Getreidemonopol und 1931 eine AHV-Vorlage brachte er allerdings nicht durch.
Er setzte sich für die Frankenabwertung ein, die erst 1936 umgesetzt werden sollte.
Er galt als lösungsorientierter Pragmatiker. Seine Leistung in wirtschaftspolitisch schwierigster Zeit wurde nach seinem Rücktritt quer durch die Parteien anerkannt. Als ehemaliger Wirtschaftsanwalt stand er nicht einfach auf der Seite der Industrie, sondern versuchte auch den Anliegen der Arbeiterschaft gerecht zu werden.
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