Praktisch als neu, wurde installiert und 2 mal ausprobiert (zu gross für meine Stube).
Verstärkerleistung 250 Watt an 5 Ohm
25 cm Tieftöner magnetisch abgeschirmt
Anschlüsse: 2 x Line-In (Cinch), Lautsprecherterminal für 2 Boxen (In und Out) mit Schraubverschlüssen
Tiefpassfilter stufenlos regelbar von 40 - 140 Hz
Übertragungsbereich 20 - 160 Hz (bei -10 dB)
Zwei Modi für die Anpassung an HiFi- oder AV-Betrieb
Abmessungen (B x H x T in mm):340 x 432 x 370
Gewicht 17 kg
Farbe: Schwarz
Mit Betriebsanleitung.
Mit 250 Watt Leistung scheint der YST-SW320 auch für die Beschallung größerer Hörräume gut gerüstet. Kritiker werden zunächst einmal einwenden, dass bei den sehr kompakten Abmessungen ja wohl kaum ein anständiges Basserlebnis möglich wäre - für viele muss sich ein aktiver Subwoofer richtig breit machen, erst dann schenkt man den Leistungsangaben, der Klangperformance und der Dauerbelastbarkeit Glauben. Wer am Können des Yamaha YST-SW320 zweifelt, sollte sich daher zum Händler begeben und Probe hören - denn der relativ kleine Woofer besitzt beachtliche Telente: Bei "Independence Day", "Die Mumie" und "Nur Noch 60 Sekunden" stellte er eine tadellose klangliche Präzision zur Verfügung, das sehr steif ausgelegte Gehäuse unterband wirkungsvoll Vibrationen, und die Dauerbelastbarkeit zeigte sich über jeden Zweifel erhaben. Leistungsengpässe gab es keine, dass nochmals deutlich mehr in punkto Power geht.
Auch für die Party zuhause ist der YST-SW320 ein sehr guter Partner, verleiht er doch insbesondere bassstarker Techno- und Dancefloor-Musik die nötige Ausdruckskraft. Wie bei Yamaha-Woofern üblich, hat der Benutzer die Wahl, ob er den "Film"-Modus oder aber den "Music"-Modus aktiviert. Während bei Filmen grundsätzlich der Filmmodus aufgrund seines weitaus besseren Volumens zu empfehlen ist, muss man die richtige Einstellung bei der Musikwiedergabe von der wiederzugebenden Musikart abhängig machen: Während bei klassischer Musik (Test-CDs/DVD: Königin der Nacht: Cheryl Studer singt Mozart, DDD-CD, Vivaldi/Vier Jahreszeiten, Dolby Digital 5.1-DVD) auf jeden Fall die "Music"-Betriebsart zu empfehlen ist (denn die Präzision des Basses ist entschieden höher - selbst im MUsikmodus dürften sich highfidele Klassik-Liebahber am entwas zu wenig feinfühligen Einsatz des Subwoofers stören), sollten sich Fans heftiger Techno- oder House-Musik auch mit dem Filmmodus anfreunden können: Denn dann ist genau das Mehr an Volumen dabei, das bei den Tracks, bei deren Wiedergabe die klangliche Reinheit sowieso eher sekundär ist, richtiges Dancefloor-Feeling aufkommen lässt.