Als Troubadourdichtung bezeichnet man die altokzitanische Sangesdichtung der südfranzösischenTrobadors, die zum Ausgangspunkt des mittelalterlichenMinnesangs auch in den übrigen Ländern Europas wurde. Bereits in den ältesten erhaltenen Trobadortexten vom Ende des 11. Jahrhunderts, den Liedern Wilhelms IX. von Aquitanien, tritt die Trobadordichtung als eine sprachlich, formal und inhaltlich erstaunlich hochentwickelte Liedkunst auf.
Ménestrels, auch Ménétriers oder Minstrels genannt, waren im Mittelalter altprovenzalische und altfranzösische Spielleute (Jongleurs), Fahrende und Musikanten. Zum Teil waren sie Bedienstete von Troubadouren, für die sie den Vortrag und die Verbreitung von Liedern übernahmen.
Der englische Begriff minstrel bedeutet ursprünglich „kleiner Diener“, da sie als Barden und Hofsänger den gleichen niederen Status wie Haus- und Küchenpersonal innehatten. Wie Ministrant ist das Wort von lateinisch ministrare, „dienen“ abgeleitet.
zitiert nach Wikipedia
Versand möglich auf Anfrage