Thomann, Adolf (1874 in Zürich - 1961 in Zollikon):
«St. Eulogi Wunder an dem widerspänstigen Pferd.»
Original-Holzschnitt auf Japanpapier, Blattgrösse ca. 40,5 x 53 cm, Bildgrösse 29,5 x 33,5 cm, rechts unterhalb der Darstellung handschriftlich signiert.
Blatt durchgehend knitterig, in den Rändern stärker, vereinzelt leichte Stockflecken.
Eligius von Noyon, kurz Eligius oder Eulogius (französisch St. Éloi oder St. Loy; * um 589 in Chaptelat bei Limoges; † 1. Dezember 659 (660?) in Noyon), war Bischof von Noyon; er wurde später vom Volk als heilig verehrt.
Legenden:
Eligius soll, bevor er das Goldschmiedehandwerk erlernte, ein ausgezeichneter Hufschmied gewesen sein. Eines Tages, nachdem er ein Pferd beschlagen hatte, kam ein Fremder zu ihm. Dieser lobte seine Arbeit, schlug ihm aber eine andere Methode vor. Man brachte also dem Fremden ein Pferd, dessen Bein er abschnitt oder abschlug, das Hufeisen anbrachte und nun das abgeschlagene Bein danach wieder ansetzte. Eligius wollte es ihm gleichtun, aber natürlich gelang es ihm nicht, den Fuß wieder anzuschmieden. Als der Fremde wieder erschien, erkannte Eligius Gott den Schöpfer in ihm und begriff, dass ihm eine Lehre der Demut erteilt worden war.
Nach einer Variante der Schmiedesage nahm Christus die Gestalt eines Gesellen in Eligus’ Werkstatt an und zähmte widerspenstige Pferde, indem er ihnen einen Fuß ausriss und fertig beschlagen wieder anheilte. Damit lehrte er den Heiligen, so die Deutung, dass man den teuflischen Pferdefuß erkennen und ausreißen müsse. (Wikipedia)
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Kmax 35