Spex mit Jochen Distelmeyer, Ja, Panik


Offerta di partenza

1.90


Consegna

Ritiro da parte dell'acquirente a , CHF 0.00
Venditore

Evita ~

3 kg di CO₂e

Condizioni

Usato


Zustand: Sehr gut (siehe Fotos)


Möchten Sie Portokosten sparen? Eine Übergabe am Bahnhof Basel, Zürich oder St. Gallen ist ebenfalls möglich. Vielleicht gefällt Ihnen auch eines unserer anderen Angebote. Wenn Sie mehrere Artikel bestellen, werden diese – wenn immer möglich – gemeinsam versendet.


EIN VERSAND FÜR CHF 4.00 IST EBENSO MÖGLICH.


Spex Nummer 322

MUSIK:

Michael Jackson - 29.08.1958 - 25.06.2009

Text: Christoph Gurk

HGich.T - Spektakel aus Geschrei

Text: Oskar Piegsa

Miss Platnum - Königin auf Planet Paprika

Text: Wibke Wetzker


Wildbirds & Peadrums

Text: Jens Balzer

Für seinen gemeinen Rundumschlag unter der Überschrift »Elsen in der Brandung« musste Jens Balzer vor acht Monaten einigen scharf geschwungenen Schlägen mit der Bratpfanne ausweichen. Dabei verteidigte er lediglich das subversivüberraschende Moment, für das Pop im Idealfall steht, gegen eine Handvoll selbsternannter Natur- und Lagerfeuerfrauen, die dem Neofolk-Revival jede Ecke und Kante genommen hatten. Ganz anders verhält es sich mit Josephine Foster, Maja Ratkje und vor allem dem Duo Wildbirds & Peachdrums, die zeigen, wie man heutzutage musikalisch agieren muss, um relevant zu sein.


Dizzee Rascal

Text: Harald Peters

Champagner! Auf seinem vierten Album »Tongue ’N’ Cheek« sprengt Dizzee Rascal die angestammte Sparte Grime mit herrlich prolligem Großraum-House und Strandbikinis. Man sieht: Wer sich kontinuierlich weiterentwickelt, wird irgendwann zur Antithese dessen, was er einmal war.

Arctic Monkeys

Text: Gunnar Klack

Web 2.0 und MySpace, so lautet die Legende, waren die eigentlichen Stars, als die Arctic Monkeys 2006 ihren Siegeszug antraten. Ohne, dass sie Luft holen konnten, hagelte es inflationär die üblichen Beatles-Vergleiche. Dass es sich bei der Band aus Sheffield um einen ernstzunehmenden Versuch des Coming-of-Age handelt, beweist das Quartett dieser Tage mit der Veröffentlichung seines dritten Albums »Humbug«. Auf diesem stellen sich die Arctic Monkeys der Frage, inwiefern man als Bewahrer von Poptraditionen auftreten muss, um sich das Recht zu erhalten, diese brechen zu dürfen. Wie so oft: Schuld hatte allein der verschleppte Beat des Hiphop.


Vorspiel für Tony Allen

Interview: Christoph Twickel und Jan Kedves

Für Brian Eno ist er der »großartigste Schlagzeuger aller Zeiten«, Damon Albarn ist sogar ein so großer Fan, dass er ihn 2004 zum Drummer von The Good, The Bad & The Queen ernannte: Tony Allen, geboren 1940 in Lagos, gilt als Meister der Polyrhythmik und genießt Legendenstatus, seit er in den siebziger Jahren musikalischer Direktor von Afrika 70 war, jener Band Kommune des nicht weniger legendären Fela Kuti. Gemeinsam mit Kuti hob Allen das Genre Afrobeat aus der Taufe. Ausgeklügelte Beat-Patterns, schmissige Bläsersätze und gesellschaftskritische Texte: Das ist die Mischung, die auch das Mitte Juni veröffentlichte Soloalbum »Secret Agent« des Nigerianers wieder gelungen macht. Zum »Vorspiel« dreht sich Allen, der seit Mitte der achtziger Jahre hauptsächlich in Paris lebt, erst Mal einen dicken Spliff aus atmungsaktiven Zellulose-Blättchen.


DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

Kunstsprache: K.I.Z.

Interview: Max Dax und Robert Defcon

Sie sind das Bindeglied zwischen derbem Berliner Atzenhumor, zwischen kleinkrimineller Jugend, links-alternativer Anti-Politik und der bildungsbürgerlichen Studi-WG: Die Kreuzberger Erfolgsrapper K. I. Z. bewiesen schon vor zwei Jahren mit ihrem Album »Hahnenkampf«, dass heftige wie humorige, sexistische wie analsadistische Texte weit über das sogenannte Ghetto hinausweisen können. Auch auf ihrem neuen, zweiten Major-Album »Sexismus gegen Rechts« punkten sie wieder mit genialischen Textdiamanten – wenn sie zum Beispiel à la »Muxmäuschenstill« mit Richterperücken Selbstjustiz üben, mit einer ironischen Haider-Lobeshymne gegen Rechts anstinken, gemeinsam mit Sido über ihre Mikropenisse rappen oder sich mit einem umgetexteten Cover des Songs »Halbstark« von den Yankees von 1965 als Beatnik-Aufreißer outen. Reimen ist bei K. I. Z. ein Jungssport, bei dem jeder um jeden Preis den anderen toppen will – und bei dem die Empörung des Publikums als fest einkalkulierter, geradezu im Business-Plan verankerter finaler Ritterschlag gilt.


Status Quo Vadis? – Jochen Distelmeyer, Die Goldenen Zitronen & Ja, Panik

Text und Interviews: Max Dax

Manifeste scheinen wieder in Mode zu kommen. Bands stemmen sich gegen den Lauf der Dinge. Karrieren schlagen unterschiedliche Richtungen ein, um dann, auf dem Höhepunkt angelangt, (doch) nicht zu enden. Es ist eine seltene Konstellation: Binnen weniger Tage erscheinen die neuen, sehr guten Alben von Die Goldenen Zitronen und Ja, Panik – und Jochen Distelmeyer veröffentlicht seine erste post-poststrukturalistische Platte. Eine Bestandsaufnahme.

Consegna & pagamento


Consegna
Ritiro da parte dell'acquirente a 4053 Basel, CHF 0.00
Metodo di pagamento
Pagamento in contanti al ritiro

Cronologia delle offerte ( 0 )


Al momento non c'è ancora nessuna offerta.

Informazioni aggiuntive


Numero dell'articolo
1123299388

Articoli simili

Valuta questi risultati