Schneiderbüste aus aus den späten 1980er Jahren:
- Material des Torsos: Der Korpus besteht meist aus einem leichten, aber formstabilen Hartschaum (Styropor oder Polyurethan). Dieser wurde entwickelt, um Nadeln problemlos und tief einstecken zu können.
- Bezug: Der Rumpf ist in der Regel mit einem festen, strapazierfähigen Baumwoll- oder Leinenstoff bespannt (oft in Creme, Ecru oder Schwarz). Bei hochwertigeren Modellen sind manchmal die vertikalen Nahtlinien (Prinzessnähte) exakt eingezeichnet, um Schnittmuster besser anlegen zu können.
- Größenverstellbarkeit: Büsten aus dieser Zeit waren oft als feste Schneiderpuppen in einer spezifischen Konfektionsgröße (z. B. 36/38 oder 40/42) gegossen. E
- Halsabschluss: Der Hals ist typischerweise mit einer Kappe aus lackiertem Holz (häufig Buche oder schwarz gebeizt) oder verchromtem Kunststoff abgeschlossen.
- Standfuss: Der klassische Standfuss aus dieser Ära ist meist ein dreibeiniges Holzstativ (Dreibein) oder ein schwerer, gusseiserner Tellerfuß. Der Mittelstab ist in der Höhe verstellbar, oft mittels einer schlichten Schraube. Höhenverstellbar von 135cm bis 170cm.