Roy Lichtenstein (1923–1997)
„A New Generation of Leadership (The Oval Office)” – signiertes / eingerahmtes Original-Poster (1992)
Zum Verkauf steht ein seltenes, original signiertes Poster von Roy Lichtenstein, einem der wichtigsten Künstler der Pop-Art.
Das Werk entstand 1992 im Zusammenhang mit der Wahl von Bill Clinton zum Präsidenten der Vereinigten Staaten und wurde vom Democratic National Committee (DNC) als Fundraising-Poster herausgegeben.
Werkdetails
- Künstler: Roy Lichtenstein (1923–1997)
- Titel: A New Generation of Leadership (The Oval Office)
- Jahr: 1992
- Technik: Offset-Lithografie (Poster)
- Druck: Zarett, New York
- Herausgeber: Ronald Feldman Fine Arts, Inc., New York
- Signatur: Original-Handsignatur in Bleistift, unten rechts: „Roy Lichtenstein“
Wichtige Klarstellung zur Auflage
Von diesem Motiv existieren zwei Hauptversionen:
1️⃣ Siebdruck „The Oval Office“
- Separate Edition, nicht Teil der Poster-Auflage
- Auflage: 175 Exemplare
- Marktwert: ca. CHF 35’000 – 50’000
- ➡️ NICHT Gegenstand dieses Angebots
2️⃣ DNC-Poster „A New Generation of Leadership (The Oval Office)”
- Gesamtauflage: ca. 6’000 Exemplare (Offset-Lithografie)
Innerhalb dieser 6’000 Exemplare:
- Die große Mehrheit ist unsigniert
- Ca. 100 Exemplare wurden von Roy Lichtenstein persönlich signiert
👉 Dieses Angebot bezieht sich ausdrücklich auf eines dieser ca. 100 signierten Exemplare innerhalb der 6’000er-Gesamtauflage.
Es handelt sich nicht um eine eigene Edition, sondern um eine signierte Teilmenge der Poster-Auflage.
Zustand & Rahmen
- Sehr guter Zustand (sowohl Poster als Rahmen)
- Altersbedingt nur minimale, leichte Farbveränderung nach über 20 Jahren (nahezu immer in einem dunklen Raum aufgehängt)
- Hochwertige, luxuriöse Rahmung: massiver holzversilberter Rahmen
- Holzstruktur leicht sichtbar unter der Silberauflage = sehr schon
- Sehr eleganter Eyecatcher, ideal z. B. fürs Home Office oder Wohnzimmer
Außenmaße inkl. Rahmen:
- Breite: 105,5 cm
- Höhe: 96 cm
- 100 % hängefertig
Provenienz
- Um ca. 1999 in einer Galerie in New York erworben
- Kurz darauf professionell in den Niederlanden gerahmt
- Jetzt verkauf ausschließlich aus Platzgründen nach Umzug nach Schweiz (kein Platz im neuen Haus)
Preis & Markt
- Realistischer Marktwert Kunst Auktion / Gallery: CHF ca. 4000 – 6000
- Angebotspreis: ➡️ Deutlich unter internationalen Galeriepreisen, inklusive hochwertiger Rahmung.
Abholung & Bedingungen
📍 Nur Abholung in Hergiswil am See (Kanton Nidwalden)
🚉 Ca. 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof
🚗 Sehr gute Parkmöglichkeiten direkt vor Ort
❗️ Keine Anfragen zu Versand oder Transport
❗️ Privatverkauf – keine Garantie, keine Rückgabe
Selten – signiert – historisch bedeutend.
Eine außergewöhnliche Gelegenheit für liebhaber moderner und zeitgenössischer Kunst.
Uber Roy Liechtenstein:
Roy Lichtenstein gilt als einer der Begründer der Pop-Art-Bewegung und ist berühmt für Gemälde, die Kitsch aufgreifen und in Kultur verwandeln. Lichtenstein wurde 1923 in New York City geboren. Schon in jungen Jahren besuchte er Kunstkurse an der Art Students League, wo er zunächst realistische Malerei betrieb. Anschließend setzte er sein Kunststudium an der Ohio State University fort, meldete sich jedoch mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg im Jahr 1943 zum Militärdienst.
Nach dem Krieg kehrte Lichtenstein an die Ohio State University zurück, um seinen Masterabschluss in Studio Art abzuschließen. Während seiner Tätigkeit als Dozent an der Rutgers University freundete er sich mit dem Künstler Allan Kaprow an, der ihn mit Claes Oldenburg bekannt machte. In den 1960er-Jahren begann Lichtenstein mit jenen Experimenten, die zu seinem unverwechselbaren Stil führten: Er übernahm Motive aus Comics und Zeitungen, vergrößerte sie stark und betonte durch seine charakteristische Ben-Day-Punkttechnik die Flächigkeit der Bilder. 1962 gelang ihm der Durchbruch mit einer Einzelausstellung in der Leo Castelli Gallery, die bereits vor der Eröffnung vollständig ausverkauft war.
In seiner späteren Karriere eignete sich Lichtenstein auf intelligente Weise Werke anderer moderner Meister wie Warhol, Picasso und Mondrian neu an – entweder durch bewusstes Zitieren der Bildsprache oder indem er diese Arbeiten in seine Serie der „Interiors“ integrierte. Die Öffentlichkeit reagierte gleichermaßen mit Bewunderung wie mit Kritik auf sein konsequentes Bekenntnis zur Darstellung populärer Kultur. 1964 veröffentlichte das Life Magazine einen Artikel über ihn mit dem provokanten Titel: „Is He the Worst Artist in America?“ Ungeachtet dieser Kontroversen ist Lichtensteins Platz im Kanon der modernen Kunst heute unumstritten, und seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen weltweit. Roy Lichtenstein verstarb 1997.