Röhrenradios der 1960er
• Es hatte eine motorgetriebene automatische Sendersuche – ein echtes Highlight.
• Die Geräte waren für ihre außergewöhnliche Klangqualität bekannt (SABA‑„Greencones“).
• Die Mechanik und Elektronik waren so komplex, dass sie heute als Sammlerstücke gelten.
Was macht dieses Modell technisch besonders?
1. Motorische Sendersuch-Automatik
Das ist das absolute Alleinstellungsmerkmal.
Im Inneren sitzt ein kleiner Elektromotor, der den Abstimmknopf dreht.
Das Radio erkennt starke Sender automatisch und stoppt selbstständig.
Für die 1950er war das Science‑Fiction.
2. SABA „Greencone“-Lautsprecher
Diese Lautsprecher sind heute legendär.
Sie liefern einen sehr warmen, klaren Röhrenklang, der von Sammlern extrem geschätzt wird.
Viele moderne HiFi‑Fans bauen Greencones sogar in neue Lautsprechergehäuse ein.
3. Luxus-Bedienfeld
Die weißen Tasten unten sind nicht nur hübsch – sie steuern:
• UKW / MW / LW / KW
• Klangregister
• Automatikfunktionen
• Stummschaltung für die motorische Suche
4. Holzgehäuse & Stoffbespannung
SABA setzte auf hochwertige Echtholzgehäuse, oft Nussbaum oder Mahagoni.
Die Stoffbespannung ist typisch für die Zeit und sorgt für den warmen Klang.
Historische Bedeutung
SABA war in Deutschland der Premium-Hersteller schlechthin.
Die Freiburg‑Reihe war das Flaggschiff – vergleichbar mit heutigen High‑End‑HiFi‑Marken.
Viele Modelle wurden exportiert, besonders in die Schweiz und nach Skandinavien.