Die Form (Bombé): Die stark geschwungene, dreidimensional gewölbte Front und die geschwungenen Seitenwände sind das absolute Markenzeichen des Rococo- bzw. Louis-XV-Stils.
Die Intarsien (Marqueterie): Die kunstvollen, floralen Holzeinlagen auf den Schubladenfronten (Blumen- und Blättermotive) sind aus kontrastierenden Edelhölzern gefertigt.
Die Beschläge: Die Griffe, Schlüssellöcher und die Eck- sowie Fußverzierungen bestehen aus detailreich gegossenem, feuervergoldetem Bronze- oder Messingguss (Ormolu).
Die Beine: Die typischen Cabriole-Beine laufen elegant geschwungen nach unten aus und enden in verzierten Metallschuhen (Sabots).
Zeitliche Einordnung:
Zusammen mit der historischen Speditionsmarke auf der Rückseite bestätigt das Gesamtbild, dass es sich hierbei um eine hochwertige Replikation (Stilmöbel) aus dem 20. Jahrhundert handelt. Solche Prunkmöbel erlebten im späten 19. Jahrhundert sowie in der Mitte des 20. Jahrhunderts (ca. 1950er/1960er Jahre) eine große Renaissance im gehobenen europäischen Wohnstil
Die Abdeckplatte dieser Kommode besteht aus einem sehr markanten, geschwungenen Naturstein. Basierend auf den visuellen Merkmalen – der kräftigen, violett-rötlichen bis bräunlichen Färbung und den dichten, netzartigen Adern!
Fleur de Pêcher (Pfirsichblüten-Marmor): Ein historisch extrem beliebter französischer Marmor, der besonders im Barock und Rokoko für köngliche Prunkmöbel verwendet wurde und genau diese typisch violett-grau-rote Struktur aufweist.
Warum wurde genau dieser Stein gewählt?
- Harmonie mit dem Holz: Die rötlich-braunen Nuancen des Steins greifen die warmen Töne des Holzfurniers (oft Palisander, Rosenholz oder Nussbaum) perfekt auf.
- Kaschierung von Schmutz: Im Gegensatz zu rein weißem Marmor sieht man auf dieser lebhaften, dunkleren Struktur Staub oder kleinere Flecken kaum – ein praktischer Vorteil im Alltag.
- Exklusivität: Solche dicht gemusterten Brekzien galten in der Möbelherstellung des 18. Jahrhunderts und auch bei den Replikaten des 20. Jahrhunderts als besonders edel und teuer
Diese wunderschöne kommode, wurde frisch restauriert ! Dennoch ist ihren Alter nicht zu übersehen, und die Patina, bestätigt die Reise durch die Zeit .
Die Rückseite der Marmorplatte ist, die handschriftliche Signatur des niederländischen Künstlers Paul La Poutré (*1964) auf der Rückseite eines Kunstwerks.
Paul La Poutré ist bekannt für seine impressionistischen und expressiven Malereien – oft von Tänzern, Figuren oder abstrakten Kompositionen, die unter anderem auf Edelstahl oder Leinwand
Das neue Bild zeigt das Kunstwerk von Paul La Poutré nun auch von vorne – platziert hinter einer eleganten, geschwungenen Kommode im Louis-XV-Stil.
1. Das Motiv auf der Vorderseite
Die Vorderseite zeigt eine von La Poutrés charakteristischen abstrakten, haptischen Strukturen. Er arbeitet hier oft mit intensiven Farbschichten und metallischen Reflexen. In diesem Fall harmoniert die dezente Farbgebung in Rosé- und Pastelltönen mit opulenten, strukturierenden Elementen aus Blattgold, die perfekt auf die Beschläge des Möbels abgestimmt sind.
2. Wert und Editionen
- Editionen & Unikate: Paul La Poutré bringt regelmäßig streng limitierte Unikatserien heraus (oft exklusiv über Plattformen wie das Pro-Idee Kunstformat vertrieben), die in Auflagen von nur 12 bis 24 Exemplarengefertigt werden. Jedes Werk ist trotz der Serie zu 100 % von Hand gemalt (z. B. mit Acryl auf Edelstahl oder Leinwand) und damit ein Unikat.
- Marktwert: Im offiziellen Galeriehandel und bei exklusiven Editionen bewegen sich seine großformatigen Originale (wie die bekannten Serien „Silence“ oder „Dancing with Love“) üblicherweise im mittleren vierstelligen Bereich, meist zwischen 2.500 € und 3.500 € (bzw. CHF. Alle unsere Werke sind noch auf anderen Kanälen zu finden .
Für weitere Fragen, wie Transport, oder Besichtigung o795542893, sind für für Sie da.
Masse :
Breite 83 cm
Höhe 76 cm
Tiefe 44cm