Originale Yaoure / Baule Maske - Elfenbeinküste - 70cm - Vintage Tribal Art
Authentische afrikanische Kultmaske der Yaoure / Baule Stämme (Elfenbeinküste).
Zum Verkauf steht eine eindrucksvolle, handgeschnitzte Holzmaske aus einer privaten Sammlung. Es handelt sich um ein authentisches Vintage-Stück und keine moderne Touristenware.
Details & Merkmale:
- Herkunft: Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire), Region der Yaoure/Baule Völker.
- Stil: Klassische Ndoma-Porträtmaske mit hohem rituellem Aufsatz (Antilopen/Vogel-Symbolik).
- Zustand: Authentischer Vintage-Zustand. Die Maske weist eine natürliche Alterspatina und charakteristische Trocknungsrisse im Holz auf, welche die Originalität und das Alter bestätigen (siehe Fotos der Rückseite).
- Handwerkskunst: Deutliche Spuren traditioneller Schnitzwerkzeuge auf der Innenseite. Originale Befestigungslöcher für das Tanzkostüm vorhanden.
Abmessungen:
- Höhe: ca. 70 cm (imposante Sammlergröße)
- Breite (Gesicht): 16,5 cm
- Tiefe (Oben): 5 - 6 cm
- Gewicht: ca. 522 g (sehr leichtes, gut durchgetrocknetes Edelholz, typisch für rituell genutzte Tanzmasken).
- Ein wunderschönes Objekt für Liebhaber afrikanischer Kunst und exklusive Inneneinrichtungen.
- Datierung: Mitte del 20. Jahrhunderts (ca. 1940-1960)
1. Wer sind die Yaoure und Baule?
Beide Gruppen gehören zum Volk der Akan und leben im Zentrum der Elfenbeinküste. Ihre Kunststile sind eng verwandt, weshalb man oft von einem "Baule-Guro-Yaoure-Stilkomplex" spricht.
- Baule: Bekannt für ihre "Portraitmasken" (Mblo), die reale Personen der Gemeinschaft ehren.
- Yaoure: Berühmt für Masken mit hohen Aufsätzen (wie bei deinem Stück), die oft Tiere oder Symbole zeigen. Sie dienen dazu, das soziale Gleichgewicht im Dorf nach einem Todesfall wiederherzustellen.
2. Die Symbolik deiner Maske (Die „Cresta“)
Das auffälligste Merkmal deines Stücks ist der hohe Aufsatz:
- Vogel- oder Antilopenmotiv: Diese Tiere gelten als Vermittler zwischen der Welt der Menschen und der Geisterwelt. Ein Vogel oben auf der Maske symbolisiert oft Wachsamkeit und spirituelle Kraft.
- Zacken-Muster: Die seitlichen Zick-Zack-Elemente am Gesicht stehen oft für die Sonne oder fließendes Wasser – Symbole für Leben und Kontinuität.
3. Der ritueller Kontext: Der Tanz der Maske
Diese Masken waren keine statischen Wandobjekte. In ihrem ursprünglichen Dorf-Kontext:
- Wurden sie von männlichen Tänzern getragen, die in ein Ganzkörperkostüm aus Raffia-Fasern gehüllt waren (daher die Löcher am Rand deiner Maske).
- Erschienen sie bei Beerdigungen oder Reinigungsritualen, um böse Einflüsse zu vertreiben oder die Ahnen zu besänftigen.
- Die feine Schnitzerei des Gesichts (die "Schönheit") sollte die Geister dazu bewegen, wohlwollend auf das Dorf herabzublicken.
4. Warum das Gewicht (522g) so wichtig ist
Im rituellen Tanz muss der Tänzer oft stundenlang springen und sich drehen. Eine schwere Maske wäre unmöglich zu tragen. Schnitzer wählten daher oft leichtes, aber zähes Holz (z.B. Iroko oder Seidenwollbaum), das nach Jahrzehnten der Trocknung federleicht wird. Ein Sammler sieht das geringe Gewicht als Beweis dafür, dass die Maske wirklich für den tanzenden Gebrauch und nicht für das schwere "Regal des Touristen" gemacht wurde.
"Diese Maske ist ein hervorragendes Beispiel für die Eleganz der westafrikanischen Holzschnitzkunst. Die feinen Gesichtszüge und der hohe, mythologische Aufsatz machen sie zu einem Objekt mit starker spiritueller Präsenz.