Nakis Panayotidis: Lightmemory. Katalog zur Ausstellung in der Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern vom 9.12.2008 bis 15.3.2009. Neuwertige broschierte Ausgabe im Format 27 x 20 cm mit 75 überwiegend illustrierten Seiten.
Der Objekt- und Installationskünstler Nakis Panayotidis wurde am 24. Januar 1947 in Athen geboren. Nach einem Architekturstudium in Turin wechselte er 1967 zur bildenden Kunst sowie Theater und Film in Rom. Er arbeitete mit Stein, Asphalt und Blei, mit dem er „Zeichen“ setzt in Bild und Wort. Eine erste Ausstellungsbeteiligung hatte er 1970 in Turin. 1971 begegnete er Agnès Häussler, die er 1973 heiratete. Die erste Einzelausstellung war in der Galerie Wahlen in Bern, wo er seitdem lebt. Ab 1980 ist er des Öfteren wieder in Griechenland, wo er ein Haus auf Serifos erwarb. 1989 entstanden die ersten Wandbildinstallationen mit Schrifttafeln und Fotografien von aufgelassenen Erzbergwerken auf Serifos, Lichtinstallationen. Neben die Asphalt-Schrifttafeln traten 1991 die Blei-Schrifttafeln. Neben die Mnemographien des aufgelassenen Erzbergwerkes traten 1993 diejenigen einer verlassenen Stahlfabrik in Eleusis. 1994 war seine erste Museumsausstellung im Kunstmuseum Bern. 2005 erschien im Berner Benteli-Verlag das Buch «Nakis Panayotidis - Ladro di Luce».