Nummeriert, signiert, einwandfrei
1935
Matko Trebotic wird am 13. Januar 1935 in Milna auf der Insel Brac geboren.
1971-1973
Als Meisterschüler von Professor H. Schardt besucht er die bekannte Folkwangschule in Essen-Werden (Abteilung für freie Graphik). Er siedelt nach Düsseldorf-Oberkassel über. Bekanntschaft mit Joseph Beuys, dem Oberkasseler Nachbarn.
1973
Abbruch des Studiums. Als freischaffender Künstler ständige Ausstellungen im In- und Ausland. Erste Lithographien werden in der bekannten Druckerei "Il Bisonte" in Florenz gedruckt. Danach entstehen Lithographien und Radierungen in Paris, Rom, Milano...
natürlich auch in Zagreb und Split.
1981
Ausstellung in der Galerie Advance in Düsseldorf unter dem Titel "Erde meine Erde", Milna - Düsseldorf. Die deutschsprachige Monographie "Trebotic" wird vorgestellt (Autor: Igor Zidic; Herausgeber: Gutenbergsche Verlagsanstalt P. Lüchau).
1985
Vom Kunstpreisgericht wird ihm der Kunstpreis der Stadt Split verliehen, aber das Komitee des Bundes der Kommunisten macht die Verleihung rückgängig. Das gleiche "Spiel" wiederholt sich in den beiden nächsten Jahren.
1988
Das Verlag "Mladinska knjiga" aus Laibach bringt seine zweite Monographie "Trebotic" in kroatischer Sprache heraus (Autor: Igor Zidic).
1989
Große Ausstellung im "Grades" des Muzejsko-galerijski centar in Zagreb. Katalog mit ausgezeichneter Aufmachung (Text: Josko Belamaric; Eröffnungsrede: Ante Soric).
1990
Für die Ausstellung im "Gradec" werden ihm der Jahrespreis "Vladimir Nazor" und der Preis der Insel Brac verliehen. Zum ersten Mal in Seoul, wo ihm das Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst und das Ho-Am Museum der Samsungstiftung Bilder abkaufen. Einladung zur Einzelausstellung.
1991
Am 7. Mai, dem Tag des heiligen Dominikus, des Schutzpatrons de Stadt Split, wird ihm der Jahrespreis für Kunst der Stadt Split verliehen. Einzelausstellung in Seoul (Sun-Gallery). Im Herbst tritt er freiwillig dem Armeekorps kroatischer Künstler beim kroatischen Heer bei. Im Dezember nimmt er an einer Tournee mit den Schauspielern des Kroatischen Volkstheaters Split teil. Diese, aus Wohltätigkeitszwecken organisierte Fahrt, führt ihn nach Österreich und Italien.
1992-1993
Er stellt Multimedia-Installationen "Hrvatska A.D. 1991" in Zagreb und Bonn aus.
1994
In der Modernen Galerie in Zagreb stellt er den Zyklus "Tragovi 1992-1994" ("Spuren 1992-1994") aus. Dazu ist ein reich illustrierter Katalog mit einem Essay von Freda Vukic erschienen.
1995
Ausstellung "Tragovi" ("Spuren") in der Pinakothek Gospa od zdravja in Split. Er bekommt die Auszeichnung "Spomenica Domovinskog rata 1991-92". Im Herbst beginnt die Arbeit an der Monographie "Trebotic 1986-1996".
1996
Ausgezeichnet mit dem Orden "Red Danice Hrvatske s likom Marka Marulica" für besondere kulturelle Verdienste.
Auswahl an Einzelausstellungen:
1970 Claubergs Galerie, Bochum
1971 Galerie Heimeshoff, Essen
1973 Edition Kröner Galerie, Düsseldorf & Zürich
Junior Galerie, Kopenhagen, Golsar & Nürnberg
1975 Galerija umjetnina, Split
Galerija Schira, Zagreb
1976 Galerija Lotrscak, Zagreb
Salon Cakavskog sabora, Split
Galerija Tiljak, Komiza
1977 Galeria Il Grifo, Rom
1978 Muzej otoka braca, Skrip
Galerie Wendorf-Swetes, Düsseldorf
1979 Muzej hrvatskih arheoloskih spomenika, Split
1980 SW Galerie, Hamburg
Keissparkasse Galerie, Unna
Galerija Forum, Zagreb
1981 Galerie Advance, Düsseldorf
1982 Galerija na Bankete, Hvar
1984 Schloss Eicholz, Köln-Wesseling
Galerija Dubrava, Zagreb
1985 Galerija Atrium, Beograd
Salon HEE, Düsseldorf
Galerie Au petit Tresor, Basel
Galerija Protiron, Split
Umjetnicka gelerija, Dubrovnik
1986 Nacionalna i sveucilisna biblioteka, Zagreb
1987 Galerija Ivan Rendic, Supetar
Galerija Ars, Ljubljana
1988 Galerija Kaptol, Zagreb
Galerija Alfa, Split
Sv. Kriz, Vodice
Muzej grada Sibenika, Sibenik
Moderna galerija, Budva
1989 MGC Gradec, Zagreb
Galerie Schloss Neuhaus A.T.Mimare, Salzburg
1990 Galerija Port Artur, Slavonski Brod
1991 Galerija Mala, Zagreb
Sun Gallery, Seoul
1992 Galeria Studio D, Zagreb
Kardinal-Schulte-Haus, Bergisch-Gladbach
MC Galerie, Wien
1993 Konrad-Adenauer-Stiftung, Bonn
Vienna International Centre, Wien
1994 Crkvica Sv. Nikole, Milna
1995 Pinakoteka samostana Gospe od Zdravlja, Split
1996 Galerija Kunkera, Novalj
Preise:
1974 Kunstpreis auf dem 6. Spliter Salon
1976 Kunstpreis auf der 9. Zagreber Ausstellung der jugoslawischen Graphik
1978 Kunstpreis auf der 18. Annale in Porec
1980 Kunstpreis auf der 11. Zagreber Ausstellung der jugoslawischen Graphik i
1981 Kunstpreis auf der 3 Kleinformatbiennale in Split
1984 Kunstpreis auf der 6. Biennale der modernen kroatischen Biennale in Split
1985 Kunstpreis auf dem 18. Spliter Salon
1986 Preis für Kunst in 1985-86 "Slobodna Dalmacija", Split