Gutes Aquarell Carl August Liner zugeschrieben.
Aus gehobenem Nachlass.
Diese Sammlung beinhaltete zahlreiche Vater Liner Gemälde und als Vater Liner wurde es uns auch mitgeteilt.
Masse 33,5x24
Leider unsigniert jedoch mit eindeutiger Herkunft
Zustand wie auf den Fotos ersichtlich
Viel Spass beim bieten
Carl August Liner (* 8. Juni 1871 in St. Gallen; † 20. März 1946 in Appenzell) war ein schweizerischer Maler, Zeichner, Grafiker und Erfinder.
Carl August Liner stammte aus einer kinderreichen Handwerkerfamilie. Er wurde am 8. Juni 1871 in St. Gallen-Tablat als Kind des christkatholischen Zimmermeisters Josef Anton Liner und Johanna Carolina Blatter geboren. Er besuchte die Technische Abteilung der Kantonsschule und schloss diese 1890 mit der Matura ab. Von 1890 bis 1893 studierte er an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München. Liner besuchte in der «Naturklasse» die Kurse des Professors Johann Caspar Herterich (Malklasse) und an einer Freien Akademie der Künstlerinnenschule Anatomiekurse von Ludwig Schmid-Reutte.
Besonders prägend für Liners künstlerische Entwicklung war Paul Hoecker (Freilichtmalerei) an der Akademie der Bildenden Künste München.[1] Dieser regte seinen Studenten zur Freilichtmalerei in der Nachfolge der Pariser Schule von Barbizon an; Kurse fanden unter anderem regelmässig am Ammersee in Bayern statt. Liner erhielt eine akademische fundierte Zeichnungsausbildung und wurde zugleich mit den modernen Kunstrichtungen Impressionismus und dem idyllisierend impressionistischen Stil der Künstlerkolonien vertraut, die in Dachau und Worpswede arbeiteten.
1891 absolvierte Liner die Rekrutenschule in Bière, Waadt. 1894 kehrte er nach St. Gallen zurück, wo er seinen Lebensunterhalt als Zeichenlehrer und Illustrator verdiente. 1897/1898 folgten Aufenthalte in Rom, Terracina und Paris. 1898/1899 kümmerte sich Liner zusammen mit Professor Johannes Stauffacher (1850–1916) um die Vorbereitung und Durchführung des «Cultur-Historischen Festzugs», der am 15. Mai 1899 in St. Gallen stattfand. 1899 erhielt er ein Stipendium zu Studienzwecken, das erstmals aus dem Eidgenössischen Kunstkredit vergeben wurde. Dieses ermöglichte ihm einen Aufenthalt in Paris. Im folgenden Jahr, 1900, folgte der zweite Aufenthalt in Paris, angeblich im Auftrag des Benziger-Verlages/Einsiedeln, um Berichte des St. Galler Journalisten Georg Baumberger (1855–1931) über die Weltausstellung zu illustrieren, die jedoch nie publiziert wurden. Im Herbst kehrte Liner nach München zurück und mietete in Schwabing eine Atelierwohnung, in der er fortan bis 1907 die Wintermonate verbrachte. Während den Sommermonaten lebte Liner meist im Appenzellerland. 1901 wurde ihm von der Kunstakademie Düsseldorf eine Professur angeboten, die er ablehnte.
usw