Älteste Karte des Unterwallis von 1545: «Valesiae altera et VII. nova tabula».
Erschienen in der zweiten Auflage der «Geographia Universalis» von Sebastian Münster in Basel, im Massstab 1:200 000.
Nachdruck der Dorfpresse Gattikon, 1970er-Jahre. Karte 28x38 cm, Büttenpapier 36 x 46,5 cm. Schöner Zustand. Karte kommt in originaler Röhre, ist also - sorgfältig - gebogen.
Die Karte wurde von einem Holzschnitt gedruckt. Sie weist, wie damals üblich, Südorientierung auf. Die Grenze zum Oberwallis entspricht noch nicht der heutigen Grenze durch den Phynwald. Ursprünglicher Entwurf von Johann Schalbetter ca. 1536, eine Karte des Wallis in zwei Blättern Valesiae charta prior et VI. nova tabula (Oberwallis) und Valesiae altera et VII. nova tabula (Unterwallis), je 1:200 000.