Joseph Uhl
(1877 Vereinigten Staaten 1945 Deutschland)
Titel, Ohne Titel
Technik: Kaltnadel-Radierung
Bildmasse: 37.5cm x 27cm
Zur Biographie des Künstlers
Joseph Uhl (30 12.1877 New York- 28.4.1945 Bergen im Chiemgau).
Joseph Uhl wurde in New York als Sohn deutscher Eltern katholischen Glaubens geboren, die sich entschlossen, in ihr Heimatland zurückzukehren, als ihr Kind noch sehr jung war.
Am 27. Oktober 1899 wurde Joseph an der Akademie der Bildenden Künste in München, aufgenommen, wo er bei Ludwig Schmid-Reutte und Ludwig von Herterich studierte, die beide der Münchner Schule angehörten. Der Stil des jungen Uhl war zunächst stark vom deutschen Naturalismus geprägt. Er lebte hauptsächlich in München, bevor er sich in die Tiefen Bayerns zurückzog.
In Bergen bei Traunstein lernte Josef Uhl autoditaktisch das Radieren. Abgesehen von einigen wenigen Gemälden widmet er sich hauptsächlich der Radierung, insbesondere der Radierung, und komponiert zahlreiche Porträts, allegorische Szenen, die mit dem Fantastischen spielen, ähnlich wie bestimmte Zeichnungen und Radierungen von Max Klinger, sowie einige vom Schwarzwald inspirierte Landschaften. Seine Lieblingsmodelle sind seine eigenen Kinder: Er fertigt gravierte Porträts seiner Tochter und seines Sohnes an und widmet sich der Aktmalerei. Technisch fällt die Verwendung von Punktierung und Radierung auf, wodurch starke Kontraste entstehen.
Es gibt auch gravierte Porträts seiner Künstlerfreunde, zum Beispiel von Willi Geiger.
Die Zeitschrift für Bildende Kunst veröffentlicht von ihm Stiche als Beilage und eine kritische Studie über sein Werk (1911); andere Kunstzeitschriften zeigen seine Arbeiten, darunter The Studio, Pan, The Print Connoisseur (New York) oder Vervielfältigende Kunst (Wien)[3].