Goldies – GLD 63130 1993 / EU
Jazz, Stage & Screen, Vocal, Chanson : ' You're Driving Me Crazy ' !!
CD wie neu !!
Porto CHF 1,75 Sammellieferung spart Porto!!
2 CD 2,50 3 CD 3,50 4 CD 4,50 5 CD 5,50
6 CD 6,50 7 CD 7,50 ab 8 CD bis ....... maximal 8,50
Josephine Baker (gebürtig Freda Josephine McDonald; * 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri; † 12. April 1975 in Paris) war eine Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin. 1937 nahm die US-Amerikanerin die französische Staatsbürgerschaft an. Im Zweiten Weltkrieg gehörte sie der Résistance und den Streitkräften des Freien Frankreich an.
Ihre Laufbahn begann am Standard Theatre in Philadelphia. Anschließend ging sie nach New York und erhielt ein Engagement in einer Vaudeville-Truppe. Von 1922 bis 1924 war sie Chorus-Girl in der Musical-Komödie Shuffle Along in New York und trat in der schwarzen Revue The Chocolate Dandies auf. In New York machte Baker Bekanntschaft mit dem damals in den USA populären deutschen Dichter Karl Gustav Vollmoeller. Dieser war Talentsucher und -förderer für Tänzerinnen und Schauspielerinnen. Er vermittelte Baker Engagements in Berlin und Paris. Nach Auftritten im New Yorker Plantation Club verpflichtete sie sich für La Revue Nègre, die1925 in Paris im Théâtre des Champs-Elysées Premiere hatte.
Mit ihrem Tanz eroberte sie das Pariser Publikum, das erstmals einen Charleston zu sehen bekam. André Levinson: „Josephine ist kein groteskes schwarzes Tanzgirl mehr, sondern jene Schwarze Venus, die den Dichter Baudelaire in seinen Träumen heimsuchte.“ Weitere Stationen mit La Revue Nègre waren Brüssel und Berlin, wo sie 1926 im Nelson-Theater am Kurfürstendamm erstmals in Deutschland auftrat. Bei ihren Nackttänzen in der Nelson-Revue trat sie meist ohne den Schurz aus Bananen auf.
In Berlin war Baker häufiger Gast in Karl Gustav Vollmoellers Berliner Wohnsitz am Pariser Platz. Wie es bei diesen Treffen zuging, hat Harry Graf Kessler in Tagebucheintragungen festgehalten, so am 13. Februar 1926: „Um eins rief Max Reinhardt an, er sei bei Vollmoeller, ob ich noch hinkommen könne? Miss Baker sei da, und nun sollten fabelhafte Dinge gemacht werden. Ich fuhr zu Vollmoeller in seinen Harem am Pariser Platz und fand dort Reinhardt und Huldschinsky zwischen einem halben Dutzend nackter Mädchen, auch Miss Baker, bis auf einen roten Mullschurz völlig nackt, und die kleine Landshoff als Junge im Smoking (…) Die nackten Mädchen lagen oder tänzelten zwischen den vier oder fünf Herren im Smoking herum, und die kleine Landshoff, die wirklich wie ein bildschöner Junge aussieht, tanzte mit der Baker moderne Jazztänze zum Grammophon.“ 1926 / 1927 war sie der Star der Folies Bergère. Sie trat in Revuen von Louis Kenarchand auf, in der sie mit ihrem berühmten Bananenröckchen tanzte.
1927 heiratete sie den sizilianischen Steinmetz Giuseppe Pepito Abatino, der künstlerisch in ihren Shows mitgewirkt hatte. Abatino, der sich als Graf Di Albertini ausgab, wurde darauf Josephine Bakers Manager. Baker trug nun aus Gründen der Publicity als erste schwarze Amerikanerin einen europäischen Adelstitel. Der österreichische Architekt Adolf Loos entwarf 1928 ein Haus für Josephine Baker mit schwarz-weiß gestreifter Marmorfassade, das jedoch nie gebaut wurde. Wegen ihrer Kostüme und Nackttänze erhielt sie Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie umso interessanter für das Publikum machte. An Bord des Passagierdampfers Giulio Cesare sang sie in der Kabine für Le Corbusier, der sie nackt zeichnete und daraufhin neue Bauten aus dem Geiste ihres Tanzes forderte
Nach einer Tournee durch Osteuropa und Südamerika trat sie als Sängerin in Erscheinung. J’ai deux amours, Aux Îles Hawai und Pretty Little Baby zählten zu ihren erfolgreichsten Liedern. Sie spielte die Hauptrolle in den Filmen La Sirène des Tropiques 1927, Zouzou 1934 und Princesse Tam-Tam 1935. Mit den Comedy Harmonists nahm sie 1935 in Paris das Lied Sous le Ciel d’Afrique auf. Schnell wurde sie zur erfolgreichsten US-amerikanischen Unterhalterin in Frankreich. In den USA hatte sie unter Rassismus zu leiden und fiel 1936 mit einer Show der Ziegfeld Follies durch.1937 erhielt Josephine Baker durch ihre Heirat mit dem Industriellen Jean Lion die französische Staatsbürgerschaft; die Ehe wurde 1942 geschieden.
1 Dis-Moi Josephine
By – Bela/Lelievre/Varna/Cab
2 Voulez-Vous De La Canne A Sucre
By – Paddy/Lelievre/Varna
3 Pretty Little Baby
By – Silvers/Baker/Bernie
4 Suppose
By – Dixon/Demon
5 La Petite Tonkinoise
By – Scotto/Christine/Villard
6 You're The One I Care For
By – Link/Lown/Grey
7 You're Driving Me Crazy
By – Donaldson
8 Confessing
By – Daugherty/Reynolds/Heiburg
9 My Fate Is In Your Hands
By – Waller/Razaf/Connelly
10 King For A Day
By – Lewis/Young/Fiorito
11 Love Is A Dreamer
By – Stept/Green
12 Aux Iles Hawaii
By – Bastia/Connelly
13 Ram-Pam-Pam
By – Tranchant/De Vita
14 Les Mots D'amour
By – Borel/Farel
Recorded 1930-32, Paris