Henri Schmid (1924-2009)


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Anno

1955

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Nazione

Svizzera

Tipo di quadro

Disegno

Condizioni

Usato


Henri Schmid (1924-2009)


Signatur : unten rechts Signiert & Datiert


Sujet: Lipari, 1955


Technik : Fettkreide auf Papier


Masse mit Rahmen : 94x71cm


Blattmass : 67x44cm


Einschätzung von Christies (14 April, 1997): 1800CHF - 2400 CHF


Versand auf Anfrage möglich.


Biografie:


1939

Der Wunsch, Maler zu werden, wird drängend. Der Winterthurer Kunstmaler Rudolf Zender wird beigezogen und als Ratgeber des Sekundarschülers konsultiert. Henri Schmid soll einen Brotberuf erlernen: Er tritt eine Lehrstelle als Entwerfer-Lithograf in der Grafischen Anstalt Meyerhofer & Co in Winterthur an. Wichtige Erfahrungen an der Kunstgewerbeschule Zürich. Förderung durch den Grafik-Lehrer Bruno von Grünigen. Als Hospitant erhält er Unterricht bei Ernst Georg Rüegg und Max Gubler.


1946

Erste Reise aus der Schweiz, Südfrankreich und Paris. Malreise nach Spanien. Henri Schmid kehrt seinem Beruf den Rücken und wird von nun an als freier Grafiker und Lithograf arbeiten. Er bezieht ein Atelier an der Asylstrasse in Zürich.


1948

Schmid wird mit einem eidgenössischen Kunststipendium ausge­zeichnet. Er hält sich für längere Zeit in Antibes und Paris auf. In Paris Aus­ein­ander­setzung mit der Moderne, Bekanntschaft mit zahlreichen Schweizer Künstlern: August Frey, Varlin, Henry Wabel, Mario Comensoli, Adolf Herbst und dem deutschen Kunstmaler Hans Reichel. Studien an der Académie de la Grande Chaumière. Beginn der Freundschaft mit Gottlieb Kurfiss. Henri Schmid wird bis 1978 seine Malaufenthalte in Paris regelmässig fortsetzen. 


1949

Die Eidgenossenschaft zeichnet ihn zum zweiten Mal mit einem Kunststipendium aus. Mehrwöchige Reise nach Nordafrika und der Wüste Sahara mit dem Fotografen Peter W. Häberlin. Er heiratet die Zürcher Goldschmiedin Erica Früh. Aufnahme in die Künstlergruppe Winterthur. Aufnahme in die Zürcher Sektion der GSMBA, später über Jahre Vorstands­mitglied. Teil­nahme an den jährlichen Ausstellungen. Teilnahme an den Zürich-Land-Ausstellungen seit den Anfängen. 


1951

kann sich Henri Schmid für längere Zeit in der Provence aufhalten. Er malt in der Umgebung von Saint-Rémy-de-Provence. Die Erfahrung des südlichen Lichts prägt seine malerische Entwicklung entscheidend. Die Zürcher Galerie Oberdorf richtet ihm eine erste Einzelausstellung aus.


1953/54

Reisen mit Walter Kerker und Hans Affeltranger nach Sizilien und den Liparischen Inseln. In Spanien besucht er zum ersten Mal Cadaqués. Das weisse Dorf der Künstler und Intellektuellen wird immer wieder das Ziel von Malreisen. Regelmässige Aufenthalte in Cadaqués bei Bruno Bischofberger. Geburt von Sohn Kaspar.


1955

Aufenthalt im Haus von Robert Wehrlin in Antony bei Paris.


1956

Reise nach Andalusien, Águilas, wo Schmid in den nächsten beiden Jahren sein Malen in der Natur perfektionieren wird. Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.


1957

Geburt von Tochter Andrea. Erste Ausstellung im Kunstsalon Wolfsberg, Zürich, wo er in der Folge regelmässig mit neuen Arbeiten zu sehen sein wird. Zweites Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.


1958

Es entstehen Wandmalereien, Mosaike, Sgraffiti im öffentlichen Raum, so für das Kantonsspital und das Altersheim Rosenthal in Winterthur sowie für verschiedene Schulhäuser des Kantons Zürich. 


1959

Im Sommersemester Lehrauftrag an der Architekturabteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich auf Empfehlung von Otto Baumberger. 


1960

Reise in die Türkei. Henri Schmid wird Vorstandsmitglied des 

Kunst­vereins Winterthur.


1961

Wohnsitznahme der Familie in Winterthur. Grosse Reise mit Walter Kerker nach Südspanien. Abstecher nach Ceuta und Tanger. Erste Aus­stel­lung im Weissen Haus, Winterthur; weitere Ausstellungen in der Galerie folgen. 


1968/69

Malaufenthalte im Atelier in der Cité Internationale des Arts, Paris. Schmid wird Zeuge der Studentenunruhen.


1970

Präsident der Künstlergruppe Winterthur bis 1980. 


1973

Henri Schmid wird zu seinem 50. Geburtstag mit der Anerkennungs­gabe der Stadt Winterthur ausgezeichnet. 


1976

Kunstpreis der Karl-Heinrich-Ernst-Stiftung, Winterthur.


1979

Henri Schmid wird in die kantonale Kultur­förderungs­kommission gewählt, er 

amtiert bis 1992. 


1988/89

Das Kunstmuseum Winterthur ehrt Henri Schmid mit einer Einzel­ausstellung. 


1991

Henri Schmid porträtiert den Winterthurer Bundesrat Rudolf Friedrich. Das Bild ergänzt die «Ahnengalerie» in der Kantonalen Verwaltung im Walche­turm in Zürich.


2002

Henri Schmid porträtiert den alt Stadtpräsidenten von Winterthur, Martin Haas. Das Bild erhält einen Platz im Winterthurer Stadthaus. 


2003

Henri Schmid porträtiert den Sankt Galler alt Regierungsrat Walter Kägi. Das Bild wird im Regierungsgebäude in St. Gallen aufgehängt. 


2004

Jubiläumsausstellung zum 80. Geburtstag des Künstlers im Kunstsalon Wolfsberg, Zürich.


2006

Galerie am Paradeplatz.



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