Lebensdaten des Künstlers:
(1941 Basel - Zürich 2017).
Heinz Blum. Vision, 1972. Öl auf Karton, in der oberen Mitte gewidmet und datiert: Für Marianne von Heinz 1972. LM 9 x 5,5 cm, in gekehltem Holzrahmen gerahmt. 15 x 9 cm.
Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers.
Zur Biografie von Heinz Blum:
1941 In Basel geboren. Er wächst zusammen mit zwei Schwestern auf. Heinz Blums Spielkamerad war der Sohn Pietro des Basler Malers und Bildhauers Heinz Marco Fiorese (*1913 Frankfurt). Zusammen mit Pietro durfte er H.M. Fiorese helfen bei der Herstellung von Larven. Bei seinem väterlichen Freund und „Mallehrer“ lernt er nicht nur die Liebe zur Kunst sondern auch wertvolle Augenblicke zu geniessen.
1955 Die ersten Ölbilder entstehen
1956 Mit 16 Jahren darf Heinz Blum bei H.M Fiorese bereits ganze Arbeitsgänge bei der Larvenherstellung selbständig durchführen. Eigentlich hätte Heinz Blum gerne eine Lehrstelle als Bildhauer bei H.M. Fiorese begonnen, doch um bald Geld verdienen zu können, wählte er den Grafikerberuf. Die Freizeit verbringt er hingegen weiterhin im Atelier von H.M. Fiorese.
1957 Ausbildung an der Kunstgewebeschule Basel, Grafikerlehre.
Schon während der Ausbildung darf er den Keller seines Lehrmeisters ausmalen und wagt so frühe Schritte ins grosse Format.
Ebenfalls grossformatig arbeitet er für die Basler Fasnacht, beim Malen von mehreren Fasnachtslaternen.
1964 – 66 Weiterbildung in Paris zum Illustrator. Hier lässt er sich vor allem von den französischen Impressionisten beeinflussen, doch hat er sich nie einem Trend angeschlossen. Heinz Blum ist und bleibt immer als Heinz Blum erkennbar.
Reisen nach Skandinavien, Frankreich, Spanien und Portugal.
Frankreich, besonders die malerische Provence, wird zu seiner zweiten Heimat. Er kauft sich ein kleines, abgelegenes Haus im Hinterland von Toulon.
1968 Rückkehr in die Schweiz. Arbeit in einer Werbeagentur, dann als freier Grafiker und Illustrator tätig. Mit dem Aufkommen des Computers wendet sich Heinz Blum von der Grafik ab, da er sich keiner Maschine unterordnen will.
Ende 1960er Jahre malt er sein erstes Wandbild – 20 Meter lang und 2,20 Meter hoch.
Damals wurde aus dem Werber Heinz Blum der Kunstmaler.
1970 Publikationen in der Zeitschrift ELLE durch Erika Billeter, Konservatorin Museum Bellerive Zürich.
Frühe 1970er Jahre folgen regelmässige Anfragen von Architekten für die Gestaltung von über 200 Fassaden und Innenwänden. Mit seinen Bildern will Heinz Blum positive Emotionen auslösen, er will Zufriedenheit schaffen.
1971 Erste Einzelausstellung in der Galerie Zähringer, Bern, mit grossem Erfolg. Die enge Beziehung zur Grafik ist in den Bildern noch stark spürbar. Man reiht Blum in die Reihen der Naiven. Diese Klassifizierung ist für Heinz Blum ausschlaggebend seine malerischen Mittel zu erweitern. Schon bald lässt sich die Loslösung von der Grafik erkennen
1970er Jahre Umzug nach Zürich.
Es folgen jährliche Ausstellungen in Zürich, Basel und in der Provence.
1974 Herausgabe des Kinderbuchs „Gartenweg“ mit subtilen Blumenzeichnungen.
1979 Zusammen mit seiner Frau Marianne und dem Auftraggeber Jo Nyffeler arbeitet Heinz Blum für die Schweizer Gartenausstellung Grün 80 in Basel. Meterlange Holzwände werden bemalt, zersägt und verwandeln sich in naturnahe Landschaften.
1980 Plakat: 1,2 km schönes, altes Basel. In der Schweiz. Für den Verkehrs-verein Basel
1980er Jahre Arbeiten an einem Zeichentrickfilm
1983 Heinz Blum hat sich vorgenommen ein Tagebuch zu malen und zieht es durch.
1987 In der Monographie über Heinz Fiorese erscheint ein Erinnerungstext in von Heinz Blum.
2006 Tod seiner Frau Marianne
Die Bilder von Heinz Blum sollen Unbekümmertheit und Lebensfreude ausstrahlen. Bei seinen Wandbildern geht er auf die Wünsche und Anregungen der Auftraggeber ein und bleibt trotzdem unverkennbar seinem Malstil treu.
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Wir stehen weiterhin zu unseren Zuschreibungen und garantieren die Einträge. Alle Objekte sind gebraucht und zeigen Spuren ihres Alters. Bitte beachten Sie hierzu die Fotos oder kontaktieren Sie uns für weitere Angaben. Gerne beantworten wir allfällige Fragen.
Bitte beachten Sie, Bildmasse jeweils ohne Rahmen soweit nicht separat erwähnt.
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Kleinere Bilder und Objekte versenden wir gerne für Sie per Post. Grössere Objekte und Bilder unter Glas müssen jedoch abgeholt werden
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(Distanzen rechnen sich aus der Summe von Hin- und Rückweg)