Hans Fries 1937 Original Gemälde
Technik: ÖlGemälde
Grösse: mit Rahmen 58 x 51.5 cm
Signatur: signiert.
Rahmen: Im Rahmen aus Holz gerahmt. (Beachten sie die Fotos)
Fries, Hans (Hannes) Guido (1895-1983)
* 10.10.1895 Oerlikon, † 17.8.1983 Widen; Heimatort: Zürich.
Maler. Malerei, Steindruck. Landschaft, Stillleben und Bildnisse.
Hans Guido Fries-Treasure kam als Sohn des Malermeisters und Fabrikmalers Rudolf und der Bertha Fries-Brunner zur Welt. Er wuchs in einer kinderreichen Familie in Oerlikon auf, er hatte 12 Geschwister. Nach der Schulzeit war er genötigt, eine Lehre als Baumaler zu machen. Er erwarb sich sein Rüstzeug als Kunstmaler vorwiegend im Selbststudium. Früh verliess er das Elternhaus und ging nach Rom. 1922 war er zu einem Studienaufenthalt in Florenz, wo er bei einem Marmormaler sein seltenes Handwerk erlernte. Marmormaler bemalen Säulen und Fassadenteile aus Gips so, dass es aussieht, als ob sie aus Marmor wären. Er habe es dabei zu grosser Fertigkeit gebracht und gut davon gelebt haben können. Diese Art der Malerei wurde ihm aber zu eintönig und er kam zurück in die Schweiz. Für kurze Zeit war er 1927 Privatschüler von Ernst Georg Rüegg. Fries lebte dann als freier Künstler, konnte aber so schwerlich seinen Lebensunterhalt verdienen. Er habe jahrelang nicht in einem Bett, sondern auf seinem Reissbrett geschlafen.
Er reiste viel durch die Schweiz; von 1928–30 war er in Arosa, dann in Wengen, 1931 in Genf, 1932 in Bern, von 1934–45 im Berner Oberland, dann war er häufig im Bündnerland, 1947 weilte er in München und von 1948–50 in Zürich. Ab 1950 lebte er einige Zeit in Axmouth-Seaton in England. Im Berner Oberland lernte er seine spätere Frau Germaine Treasure kennen, eine wohlhabende luxemburgische Witwe. Mit ihr zog Hannes Fries zuerst nach Berikon und 1954 weiter nach Widen, wo seine Frau das Haus "in der Halde 10" erwarb und ihm ein Atelier einrichtete. Hier lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod.Hannes Fries beteiligte sich an den Ausstellungen der Schweizerischen Vereinigung bildender Künstler S.V.B.K.
Seine Bildnisse zeigen alte und aus ärmlichen Verhältnissen stammende Menschen. Seine Malerei war stark von Ferdinand Hodler beeinflusst, was vor allem bei seinen Gebirgsgemälden gut ersichtlich ist.
Ausstellung:
1982, 22.10.–7.11., Gemeindehaus Wohlen;
1985, 21.9.–31.10., Aargauische Hypothek- und Handelsbank Mutschellen.
Quelle und Schrift:
Der Beobachter 10.2.1949, Nr.3;Brief aus England, SVBK-Mitteilungen Nr.2, März-April 1952, S.3–6;SVBK-Mitteilungen Nr.6, Dez. 1955, S.5, Bildnis und Text;Kunstausstellung Hannes Fries, Wohler Anzeiger 19.10.1982;Werke des in Widen lebenden Hannes Fries, Freiämter Tagblatt 21.10.1982;Auskünfte eines Neffen.
Zustand: Gut - aufhängefertig!
Sehr Schönes Gemälde!
Wir akzeptieren TWINT
Wir verschicken Weltweit
Einzelheiten zum Zustand finden Sie auf den Fotos. Bitte beachten Sie meine weiteren Angebote! Weitere Werke bekannter und interessanter Künstler werden hier in naher Zukunft folgen. Viel Spaß beim Bieten und viel Glück für den nächsten Gewinner!