FARLOW Josh Hammerle Moment Never Comes


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FARLOW (Josh Hammerle)

THE MOMENT NEVER COMES
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Label:Format:Pays:Sortie:Genre:

Saïko Records – SAIKO31 CD, Album Switzerland 2008 Pop

Tracklist 1 Thousand Ways 2 Troubles 3 The Moment Never Comes 4 I Want You So Bad 5 My Last Day 6 Dead End 7 Fix Me 8 Loss Of Hope 9 Stop Worrying 10 It Takes You 11 Don't Leave Me

  • Code-barres: 7640110934241

A la base, c'est tout seul que Josh Hammerle était un groupe. De cette manière, on peut faire des démos mais ça devient un peu limité tout de même. Josh (guitare, voix) est donc allé chercher des compères pour assurer les parties de basses et de batteries. A trois, un groupe, ils ont enregistré The Moment Never Comes , disque de pop aéré et mélodique.

La part belle est faite aux guitares, mixées plutôt en avant, elles tissent de jolies toiles pour mettre en avant la voix de Josh qui nous évoque un peu un Liam Gallangher avec moins de clopes et de pinard. Titres d'une durée de trois à quatre minutes en moyenne, on se prend à fredonner avec plaisir quelques passages ou à hocher la tête d'avant en arrière sur les riffs post-rockien de titres tels que "Fix Me" ou "It Takes You" qui, alliés d'une batterie et d'une basse bien senties, devrait dépoter en live.

Reste que cet album, s'il réserve de bons titres, a tendance à être un peu trop estampillé rock FM et tire parfois sur la corde sensible, notamment lors de certaines parties vocales légèrement poussives ("Troubles") ou de rester un peu trop au raz des pâquerettes sur des ballades un peu convenues ("Loss of Hope" ou "Stop Worrying"). On demande à voir sur le long terme…


- le sto , le 19 02 2009

l s sich in den 80er Jahren zwei Buben im Kindergarten trafen, war sofort klar, dass sie gut harmonierten. Die Welt schien schon damals rätselhaft, aber die Kleinen wussten, wie man sie in fantasievolle Geschichten packt und mit kreativen Ideen ausschmücken kann. Ob als Detektive, Urwaldforscher oder Cowboys: die eigene Interpretation und das Spielen der eigenen Lebensmelodie war ihr Antrieb. Am anderen Ende der Stadt spielten zwei andere Knirpse mit demselben Rhythmus und derselben kreativen Energie. Die Bauklötze, Legosteine, Spielzeugpistolen und Matchboxautos tauschten alle irgendwann gegen Mikrofone, Gitarren, Schlagzeug und Bass und fanden sich nach langen musikalischen Umwegen im selben Bandraum in Winterthur wieder.

Was den vier jungen Männern von FARLOW von früher geblieben ist, ist der Drang zur eigenen Melodie und damit die Suche nach dem perfekten Song. Heute tun sie das als unzertrennliche Einheit, und die Summe ist bei FARLOW viel mehr als ihre Einzelteile. Unbekümmertheit und Leichtsinn haben einer tiefen Melancholie Platz gemacht, und der kindliche Übermut ist inzwischen einer musikalischen Reife gewichen. Wenn die Band die grossen Fragen von Liebe, Angst und Hoffnung heraufbeschwört, trifft sie mit ihren gradlinigen Songs und eingängigen Gesangsharmonien immer mitten ins Herz. Man schwebt als Zuhörer stets leicht über dem Abgrund, und wird doch sanft getragen, denn die traurigen Harmonien von FARLOW haben auch etwas Tröstliches. Das funktioniert hier ganz ohne gekünstelten Schmalz und Indie-Allüren. Diese Musik ist authentisch und ehrlich, und grosse Gefühle sind bei dieser Band keine Floskel, sondern Programm.

2009 hat FARLOW hat mit dem schwermütig-schönen Debutalbum «The Moment Never Comes» die schweizerische Musiklandschaft betreten. Mit der etwas härteren und rohen Digital-EP «Make Me Shine» (2011) sind sie ihrem Sound im Kern treu geblieben. Beide Veröffentlichungen erschienen beim Freiburger Label Saiko Records. Die Stärken der Band wurden auch bei ihren zahlreichen Liveauftritten und Radiobesuchen in der Deutsch- und Westschweiz deutlich: Bestechend gutes Songwriting, klare Vocals und nachdenkliche Texte. Die Gruppe beherrscht ihr Bühnenhandwerk, wahrt aber bei Konzerten etwas Persönliches und glänzt mit stillem Selbstbewusstsein und natürlichem Understatement. Das überzeugt auch, wenn Farlow als Akustik-Band live spielt und in intimerem Rahmen reduzierte und ruhige Arrangements präsentiert. Unbeirrt von Trends und Hypes der Musikszene machen FARLOW ihr Ding, mit ganz eigener Handschrift. Genau damit wollen sie aber besagte Musikszene umschwärmen und betören.

Mit dem zweiten Longplayer «Taking Shape» hat FARLOW einen grossen Schritt nach vorne getan. Die Band hat es geschafft, ihre Qualitäten zu bewahren, zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Die 4er Combo hat mit ihrem neuen Material also ganz im Sinne des Albumtitels Form angenommen. So klingen sie heute reifer, tiefsinniger und schnörkelloser als je zuvor. In den 13 neuen Songs bewegen sich FARLOW immer zwischen den kleinen und grossen Dingen des Lebens. Banales trifft auf Weltbewegendes; unsere alltäglichen Zweifel auf die Weite des Universums. Selten wurde dieses Spannungsfeld schöner in Musik gepackt. Die Band schlägt mühelos eine Brücke zwischen epischen Klangwelten und intimen, persönlichen Momenten. Und was dann beim Zuhören geschieht, ist scheinbar paradox: Die Melancholie wird mit FARLOW allmählich zu einem optimistischen Lebensgefühl.

FARLOW sind:

Josh Hämmerle - vocals, guitar
Jonas Gloor - guitar, vocals
Reto Karli - bass
Jonas Vögeli - drums

Diskographie:
The Moment Never Comes, 2009
Make Me Shine EP, 2011
Taking Shape, 2013

Titre Durée Farlow - Thousand Ways 3:02 Farlow - Troubles 3:45 Kassette - Hiding Place 2:50 Kassette - At Last 2:08 Meril Wubslin - Beautiful 3:13 Hubeskyla - Spanish Firebird 4:17

Das schlichte Cover von Farlows Debütalbum „The Moment Never Comes“ verrät nichts. Wie diese Platte wohl klingen mag? In den Player geworfen, Kopfhörer aufgesetzt und eintauchen in die Welt der Band um Sänger Josh Hämmerle. Eintauchen! Eine klare, sanfte Stimme, untermalt von schrummenden Gitarren, mal rockiger, mal mit weniger Druck und Tempo, das ist Farlow. Melodiöser, melancholischer Indie-Rock, tragend, weiträumig und mit viel Gefühl. Diese Songs haben Tiefe, erzählen von Höhenflügen und Abgründen, von Liebe und Schmerz, von Freuden und Ängsten. Die Melancholie, die sich durch diese Platte zieht, hinterlässt ein bittersüsses Gefühl. Die tragenden Klänge passen zu einem verregneten Sonntagnachmittag und nehmen mit auf eine Gedankenreise. Mal nachdrücklicher und kräftiger, mal ganz sachte und leise führt die eingehende Stimme des Sängers durch die Welt von Farlow. Das ist keine Band, die lautstark auf sich aufmerksam macht, nein, das ist eine Band, die sich einfach in deine Gehörgänge einnistet, auf ganz leisen Sohlen. Und da bleibt sie dann auch. Wirkliche toller Indie-Rock, sehr melodiös, sehr melancholisch, schlicht und berührend. Etwa wie das Plattencover: auf grauem Hintergrund prangern farbige Bauklötze. Ohne viel Pomp, schlicht, aber sehr bestimmt und leuchtend. Ein solides, eingängiges Debütalbum. Am 26. Februar feiern Farlow im Salzhaus in Winterthur Plattentaufe – reinhören, live erleben und geniessen!

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