Antikes Buch "Eichendorff Aus dem Leben eines Taugenichts" auf Deutsch.
Das Buch ist in gebrauchtem Zustand und weist altersbedingte Gebrauchsspuren auf. Es ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte und eignet sich perfekt für Sammler oder Liebhaber deutscher Literatur.
Ein Müller schickt seinen Sohn, den er einen Taugenichts schimpft, weil dieser ihn die ganze Arbeit allein machen lässt, hinaus in die weite Welt. Fröhlich nimmt der Sohn seine Geige und verlässt sein Dorf, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben. Schon bald hält neben ihm eine Kutsche, in der zwei Damen sitzen, die Gefallen an seiner Musik finden. Sie nehmen ihn mit auf ihr Schloss, nahe Wien, wo er sofort als Gärtnerbursche eingestellt wird. Bald verliebt er sich in die jüngere der beiden Damen; zugleich wird er zum Zolleinnehmer befördert. Den Garten des Zollhäuschens befreit er von den Kartoffeln, um dort Blumen anzupflanzen, die er regelmäßig seiner Angebeteten hinterlegt. Er beschließt, das Reisen aufzugeben und Geld zu sparen, um „es mit der Zeit gewiß zu etwas Großem in der Welt zu bringen“, und freundet sich mit dem Portier des Schlosses an. Als er jedoch eines Tages seine „allerschönste Frau“ mit einem Offizier auf einem Balkon sieht und sie für ihn nun unerreichbar scheint, packt er seine Sachen und verlässt das Schloss.
Der Taugenichts wandert nun „gen Italien“ (vgl. Grand Tour) und macht auf dem Weg dorthin Station bei einem Wirtshaus, vor dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene in froher Stimmung den Sonntag genießen. Er spielt mit seiner Geige zum Tanz auf, und ein Mädchen, das ihm gewogen ist, fordert ihn auf, in der Gegend zu bleiben: „