Was Lotti Latrous, Schweizerin des Jahres 2004, innerhalb der letzten neun Jahre mit ihrem Sterbehospiz für Aidskranke an der Elfenbeinküste geschaffen hat, basiert auf zahlreichen ernsthaften und schwerwiegenden Entscheidungen für ihr Leben. Die Mutter von drei Kindern und Ehefrau eines Nestlé-Manager, die ein erfülltes Familienleben führte, begann kritisch ihren eigenen Lebensweg zu hinterfragen.
Lotti Latrous nennt sich selbst 'die grösste Egoistin der Welt', aufgrund der gesellschaftlichen Beurteilungen mit denen sie konfrontiert wurde, aber auch wegen der Vielzahl an moralischen Konflikten. Der junge Filmemacher Stephan Anspichler portraitiert eine engagierte Persönlichkeit im Clinch zwischen Familie und Berufung und lässt ihre Angehörigen zu Wort kommen.
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