Mit 17 entdeckte sie als junge Illustratorin die ersten Fehler in einer wissenschaftlichen Arbeit – weil das Konzept nicht darzustellen war. Dann schärfte sie als wissenschaftliche Zeichnerin ihre Wahrnehmung für das Abnormale in der Tier- und Pflanzenwelt. Nach Tschernobyl entdeckte sie, dass die Natur rund um Atomanlagen voll von verkrüppelten Lebewesen ist. Mit ihren Zeichnungen öffnete sie der Welt die Augen für die zerstörerische Macht der angeblich schwachen Strahlung. Doch die Wissenschaft wollte nicht hinsehen sondern vertraute ihren Messgeräten und Grenzwerten.
Dann machte sich Cornelia Hesse-Honegger auf die Reise zu den Hotspots der Atomgeschichte, zeichnete Wanzen, sammelte Daten, schloss Freundschaften und legt nun ihre bewegende Geschichte vor. Es ist die Geschichte eines freien Menschen, des unverstellten Blicks und der grossen Hoffnung, die Macht der schwachen Strahlung und des grossen Geldes zu brechen. Es ist auch unsere Geschichte, die wir immer noch zu einem guten Ende führen können.
Verlag: Zeitpunkt
Veröffentlicht: 2016
Seiten: 232
Masse in cm: 21 Länge, 15.4 Breite, 2.5 Höhe
Einband: Hardcover
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