Originalteil von 1955, fabrikneu,
Gehäuse zur Schlepptender-Dampflok Buco HO, Artikel-Nr. 51/51, mit Kabinenblech und Schiebebild 51/51, aus Original-Lagerbeständen, hergestellt 1955, gemäss Abbildungen.
Verwendbar als Ersatzteil oder für Selbstbauer.
Zustand: Neu.
Es sind weitere Teile zur Dampflok lieferbar, wie Tender (siehe auch separates Angebot), jedoch keine Gestänge zur Dampflok!
HINWEIS: Auch BUCO Gleismaterial ist ab Lager lieferbar.
Beachten Sie meine weiteren Angebote: Die Versandkosten gelten auch für Sammelbestellungen bis 2 kg brutto.
Geschichte der Buco Spielzeugeisenbahn in Spur H0:
Durch den wirtschaftlichen Druck von Märklin u. a. war die Firma 1954 gezwungen, zusätzlich zur Spur 0 die kleinere Spur H0 (Halb-Null) herzustellen.. Durch den zeitlichen Druck erfolgte eine Zusammenarbeit mit Trix, Nürnberg und anschliessend mit der Firma Liliput, Wien. Diese lieferten teilweise Halbfabrikate aus Kunststoff, die durch Buco modifiziert wurden. Durch einige Modellanpassungen und der eigenen Verpackung erhielt die Buco Spur H0 einen eigenen Charakter.
1954 entwickelte Buco den Doppeltriebwagen RBe 4/8 Typ 661 der SBB, den „roten Doppelpfeil“. Die SBB hatte zwei Triebwagen dieses Typs für den Ausflugsverkehr 1953 in Betrieb gesetzt. Dieses Modell ist bis heute ein Begriff. An der MUBA 1954 wurde das Handmuster des „Roten Doppelpfeils“ gezeigt. Die zur gleichen Zeit angebotene 2-achsige E-Lok mit Zinkdruckgussgehäuse stammte aus Restbeständen von Trix und wurde auf Buco modifiziert.
Im Katalog 1955 kamen zwei Lokomotiven dazu, es handelte sich um die Ae 3/5 und eine A 3/5 Dampflok. Eine Schweizer Dampflok in Spur H0 war damals konkurrenzlos. Doch mit den verschiedenen Vorbildern hatte sie nur die Achsfolge gemeinsam und war damals nicht besonders begehrt.
Ab 1955 übernahm Buco die Weiterentwicklung der Ae 4/7 des ehemaligen Herstellers Car bzw. Jibby. Diese wurde später von der Firma Hag als Ausgleich für ausstehende Schulden übernommen.
Das eigene Gleissystem war ein Dreileiter-Schienensystem und bereits damals aus Kunststoff. Es war auch erheblich günstiger als das entsprechende Märklin-Gleisstück (1954: Fr. 1,00 gegenüber Fr. 1,90 von Märklin). Es gab sogar ausziehbare Gleisstücke mit einer variablen Länge von 81 – 108 mm.
Der entwickelte Transformer war konventionell aufgebaut aber das Äussere jedoch aussergewöhnlich. Er war die verkleinerte Ausführung des Führerstands des roten Doppelpfeils der SBB.
Die ersten zwei Güterwagen L7 und K4 aus eigener Entwicklung wurden 1957 hergestellt und waren zugleich die letzten zwei Güterwagen.
Ende 1957 kam das Aus für BUCO. Text aus Lexikon Buco