Brast Bahn Brugg 1949-51
Die Gebrüder Brast besassen in Luzern nur die Werkstatt, aber kein Land für eine Anlage. Deshalb legten sie ihre Geleise auf dem Areal in Brugg aus. Hinter dem Haus befand sich der Bahnhof «Brugg West». Aus einer kleinen, extra errichteten Holzhütte wurden Billette verkauft. Da fuhren die Züge ab. Anschliessend führten die Schienen mit den ölig-schwarzen Schwellen ums Hühnerhaus, vorbei an mancherlei Federvieh, und um den Fischteich, mündeten via eine Weiche ins Hauptgeleise, dann nordwärts über eine Matte und in einem Bogen um den Garten herum, am Fuss des SBB-Dammes südwärts unter die Bäume, vor dem Haus hindurch (das ist unklar), über eine zweiteilige Fischbauch- Stahlwerkbrücke, die der bei Altenburg nachempfunden war, und erneut in den Garten hinaus. Über eine zweite Weiche gelangte man wieder in den Bahnhof. Die Strecke war rund 200 m lang und wies eine 50 m lange Rampe mit 22 Promille Steigung auf. Von einer Drehscheibe gingen kurze Abstellgleise aus. Im Schopf, der als Remise herhalten musste, wurden die Lokomotiven abgestellt, und zwar erhöht. Darunter standen die Wagen. Vor dem Depot befand sich eine Grube, über der die Maschinen entleert werden konnten.