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Der Millionär Johann von Sothen ist eine schillernde Persönlichkeit - er spendet, erhält Orden, errichtet eine Kapelle, bezieht das Schloss »Am Himmel«. Bewundert wird der einstige Losverkäufer anfangs von den Armen, hofiert immer mehr von den höheren Kreisen und der Kirche. Von Betrügereien will niemand etwas wissen.Auf seinem Gut leiden die Arbeiter unter seinem Geiz. Auch der Jäger Hüttler, der mit seinen vier Kindern und deren Mutter in armseligen Verhältnissen neben dem Schloss lebt. Das uneheliche Verhältnis des Jägers wird von Sothen und dessen Frau benutzt, um Hüttler, aber ebenso die Gutsarbeiter zu drangsalieren und alle gegeneinander auszuspielen. Denn solange sie untereinander streiten, hat er nichts zu befürchten. In dieses Geflecht von Unterdrückung, Abhängigkeit und Aufbegehren trifft ein Schuss.In einer dramatischen Rekonstruktion der Ereignisse schildert Anna-Elisabeth Mayer den Aufstieg eines Mannes, der durch seine Habgier zu Fall gebracht wird, und entlarvt eine Gesellschaft, die alles dem falschen Schein von Geld und Macht unterwirft.
Über die Autorin
Anna-Elisabeth Mayer, geboren 1977 in Salzburg, lebt in Wien. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte. Für ihren Roman FLIEGENGEWICHT wurde sie mit dem Literaturpreis Alpha 2011 ausgezeichnet. 2015 erhielt sie den Reinhard-Priessnitz-Preis.
Autoren Anna-Elisabeth Mayer Verlag Schöffling Sprache Deutsch Produktform Fester Einband Erschienen 01.01.2018 EAN 9783895611377 ISBN 978-3-89561-137-7 Seiten 204 Abmessung 135 mm x 210 mm x 21 mm Gewicht 350 g Themen Belletristik > Erzählende Literatur
Österreichische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Wien, Unterdrückung, zweite Hälfte 19. Jahrhundert (1850 bis 1899 n. Chr.), Kriminalfall, Johann von Sothen, Lotteriebetrug