AKAI DPS16 Digital Multitrack 24bitHDR Workstation Recorder


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AKAI DPS16 Digital Multitrack 24bitHDR Workstation Recorder


Der Wettbewerb im Bereich der 16-Spur-Recording-Workstations wird immer härter, und die neue DPS16 von Akai scheint mit ihrer beeindruckenden Benutzeroberfläche und ihren 24-Bit/96-kHz-Fähigkeiten einer der besten Kandidaten zu sein. Derek Johnson und Debbie Poyser testen sie.


Manche Hightech-Geräte scheinen einfach perfekt zu sein. Sobald man sie aus der Verpackung nimmt, beeindrucken sie durch ihre solide Verarbeitung und ihr professionelles Aussehen. Ein kurzer Blick auf die Bedienelemente auf der Suche nach Hinweisen zu den wichtigsten Funktionen zaubert ein optimistisches Lächeln auf die Lippen. Beim Einschalten und Betrachten des Displays wird das Lächeln noch breiter, wenn man feststellt, dass es groß, klar und nützlich ist. Durch Drücken der Tasten erhält man fast sofort die gewünschten Ergebnisse. Und beim Durchblättern des Handbuchs entdeckt man auf Seite zwei angenehme Überraschungen. Bald beginnt man zu planen, wie man das neue Spielzeug einsetzen wird, ohne größere Probleme zu erwarten.


Das Gleiche gilt für den DPS16, das neue digitale 16-Spur-Heimstudio von Akai. Man würde erwarten, dass ein Unternehmen mit über 10 Jahren Erfahrung in der digitalen Aufnahme ein Gerät herstellt, das sich auf einem sich schnell entwickelnden Markt (mit Konkurrenten wie Roland, Korg, Fostex und bald auch Yamaha) behaupten kann. Aber Akai hat es noch viel besser gemacht.


Überprüfung der technischen Daten

Das Display lässt sich leicht einstellen, sodass es aus jedem seitlichen oder vertikalen Winkel abgelesen werden kann.

Das Display lässt sich leicht einstellen, sodass es aus jedem seitlichen oder vertikalen Winkel abgelesen werden kann.


Das DPS16 ist ein kombiniertes Aufzeichnungs-/Mischgerät, das bis zu 250 unkomprimierte digitale Audiospuren auf einer 10-GB-Festplatte aufzeichnen kann. Natürlich können nicht alle gleichzeitig wiedergegeben werden; bis zu 16 Spuren können für die Wiedergabe zugewiesen werden, während die übrigen „virtuell” bleiben. Es stehen verschiedene Abtastraten und Bit-Tiefen zur Verfügung, darunter eine Auflösung von 24 Bit/96 kHz, die den Audioanforderungen von DVDs entspricht. Digitale Bearbeitungsfunktionen sind verfügbar, und die EB4M-Karte, die beim DPS16 Studio zum Standard gehört und beim DPS16HD optional erhältlich ist, bietet eine Vielzahl von internen Effekten. Der 26-Kanal-Mixer ist digital und kann automatisiert werden, indem bestimmte Steuerbewegungen als MIDI-Daten übertragen, über einen MIDI-Sequenzer aufgezeichnet und später wiedergegeben werden.


<!‑‑image‑>Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, verfügt dieses Gerät über hervorragende Grundspezifikationen. Es ist mit einem großen, hellen LCD-Display mit gestochen scharfer Auflösung ausgestattet, das sich anheben lässt, um einen perfekten Betrachtungswinkel zu bieten. Was auf dem LCD-Display angezeigt wird, ist nicht weniger beeindruckend, da die Benutzeroberfläche des DPS in einer grafischen Form dargestellt wird, die einer Computersoftware ähnelt und sehr intuitiv zu bedienen ist. Diese Benutzerfreundlichkeit wird durch ein intelligentes Design der Hardware-Bedienelemente verbessert, zu denen sechs „Q-Link”-Drehregler gehören, die so angeordnet sind, dass sie bis zu sechs virtuelle Drehregler auf dem Display wiedergeben.


Der DPS16 verfügt über zwei Stereoausgänge und vier Aux-Sends sowie digitale Stereo-S/PDIF-Ein- und Ausgänge, jedoch keine digitale Mehrspur-Schnittstelle für die Übertragung von Material auf ein anderes Aufnahmesystem.

Der DPS16 verfügt über zwei Stereoausgänge und vier Aux-Ausgänge sowie digitale Stereo-S/PDIF-Ein- und Ausgänge, jedoch keine digitale Mehrspur-Schnittstelle für die Übertragung von Material auf ein anderes Aufnahmesystem.


Die Fotos zu diesem Testbericht werden der silber-bronzefarbenen Kunststoffoberfläche des DPS möglicherweise nicht gerecht, die unserer Meinung nach recht ansprechend ist. Weniger ansprechend sind die purpurroten gedruckten Einsteckbuchsen, die vage an Fisher-Price-Modelle erinnern. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieses Gerät wie ein Spielzeug aussieht – das ist es ganz sicher nicht. Alle Bedienelemente scheinen für den Langzeitgebrauch ausgelegt zu sein, die Fader sind versenkt und flach, lassen sich leichtgängig bedienen, und das Jog/Shuttle-Rad ist ein echtes Zweiteiler mit einem inneren Drehknopf und einem beweglichen, federnden Außenring. Neben anderen Funktionen steuert der innere Knopf die variable Pitch-Funktion des DPS von 68 bis 113,3 %.


Der größte Teil der Frontplatte wird vom Mixer eingenommen, der über 16 Fader verfügt, die jeweils mit einem Pan-Potentiometer, einer beleuchteten Aufnahmetaste und einer Spurwahltaste ausgestattet sind. Letztere wählt die Audiospuren für die Bearbeitung oder die Kanäle aus.


t.

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1309547480

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