Auf der Photo Expo 1969 in New York wurde der Agfa Optima 200 Sensor
Die Kamera auf dem Bild ist eine Agfa Optima 200 Sensor, eine kompakte 35-mm-Filmkamera, die Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre in Deutschland hergestellt wurde.
Hauptmerkmale
- Zielsetzung: Es ist mit einer Agfa Color-Apotar mit Brennweite von 42 mm und maximale Blendenöffnung von f/2.8.
- Exposition: Verfügt über ein Belichtungssystem Vollautomatisch, ideal für Anfänger oder Straßenfotografie.
- Verschluss: Es verwendet ein Paratic-System mit Verschlusszeiten von 1/30 bis 1/200 Sekunde, zusätzlich zur B-Belichtung.
- Filmempfindlichkeit: Unterstützt Film mit einer Empfindlichkeit von 15 bis 23 DIN (entspricht etwa 25-160 ASA).
- Stromversorgung: Es ist eine mechanische Kamera, die Keine Batterien benötigt für den Betrieb verwendet sie eine eingebaute photoelektrische Zelle für den Belichtungsmesser.
Ursprünglich, in den 1930er Jahren, verwendete Agfa den Namen Optima, um einen Film in einem bestimmten Format zu bezeichnen. Jedes Negativ maß 7,5 x 10,5 cm, der Film erlaubte 8 Belichtungen und konnte nur von kompatiblen Agfa-Kameras verwendet werden. Es war ein Misserfolg.
Der Name wurde ab den späten 1950er Jahren für Kameras mit dem Standardfilm 135 wiederverwendet. Die Kameras dieser Serie sind sehr solide gebaut und verfügen über einen integrierten Belichtungsmesser. Diese Serie dauerte ein Jahrzehnt, aber Ende der 1960er Jahre war es an der Zeit, einige Innovationen zu präsentieren.
Der wichtigste war ein neuer Auslöser, der Sensor!
Bei dieser Serie erfolgt die Belichtung immer automatisch. Sie wurde ab der zweiten Hälfte der 1970er Jahre durch kompaktere Kameras ersetzt, die immer noch den gleichen Auslöser verwenden.
Auf der Photo Expo 1969 in New York wurde der Agfa Optima 200 Sensor zusammen mit dem Silette LK Sensor und dem Optima 500 Sensor vorgestellt. Die beiden Optima-Kameras ähneln sich und teilen viele technische Eigenschaften. Der Hauptunterschied ist die maximale Verschlusszeit, die der Kamera ihren Namen gibt. Beim Optima 200 liegt sie bei 1/200.
Im Laufe seiner Lebensdauer erfuhr der Optima 200 ein kleines Facelifting. 1973 ersetzte Kunststoff das Metall weitgehend. Diese zweite Version erkennt man an ihrem Zubehörschuh, der jetzt in die obere Abdeckung integriert ist.
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