Adolf Tièche - Bern Rathausplatz


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Città

Berna

Nazione

Svizzera

Tema

Natura

Tipo di quadro

Acquaforte

Condizioni

Usato


Rathausplatz mit Zähringerbrunnen. Grosses Bild 43cm x 49.5cm im vergoldeten Rahmen von Ihrem Adolf Tièche Spezialist.


Der Zähringerbrunnen steht in der Kramgasse in der Altstadt der Stadt Bern und gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert.

Er wurde 1535 von Hans Hiltprand errichtet und steht unterhalb des Zytglogge-Turms. Der heutige Name des Brunnens kam erst im 19. Jahrhundert auf und erinnert an Berns Stadtgründer Berchtold V. von Zähringen. Daneben wurde die Anlage auch Finstergässlibrunnen oder Bärenbrunnen genannt.

Die Brunnenfigur ist ein stehender Bär mit Helm, in dessen Gürtel zwei Schwerter stecken. Die rechte Pranke hält ein Banner, die linke einen Schild. Banner und Schild zeigen einen goldenen Löwen auf rotem Grund. Es handelt sich um eine Wappenvariante, welche von den Zähringern ebenfalls geführt wurde.[1] Zwischen den Beinen des grossen Bären sitzt ein Bärenjunges, das eine Traube verschlingt.

Nicht zu verwechseln mit dem Zähringerbrunnen ist das Zähringerdenkmal im Nydegghöfli bei der Nydeggkirche.


Schöne Radierung von Adolf Tièche (* 12. April 1877 in Bern; † 8. November 1957 ebenda; heimatberechtigt in Reconvilier). Adolf Tièche

war ein Schweizer Architektur- und Landschaftsmaler. Im vergoldeten Rahmen 44cm x 55cm, gerahmt vom ehemaligen Atelier Hans Gärtner, Bern.


Der Sohn des Architekten Paul Adolphe Tièche absolvierte nach Erhalt der eidgenössischen Maturität das Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart. Tièche wandte sich in der Folge insbesondere der Architekturmalerei zu. Als er 1900 Versaille besuchte, entschloss er sich Maler zu werden und studierte in Paris an der Académie Colarossi. Sein großes Vorbild war Jean-Baptiste-Camille Corot. Nach Studienreisen, die ihn durch Italien, Norwegen, Deutschland, Österreich, Griechenland, Nordafrika und Frankreich führten, ließ er sich 1904 dauerhaft in seiner Heimatstadt Bern nieder. In der Schweiz malte er seine Landschaftbilder hauptsächlich in Gstaad, Lauenen, Melchsee-Frutt und im Engadin. Tièche setzte sich für den Erhalt alter Berner Bauwerke u. a. für das alte Historische Museum und des Käfigturm ein.

Tièche war ein Repräsentant der von Ferdinand Hodler geführten «Berner Schule», zu der auch Traugott Senn, Emil Cardinaux, Eduard Boss, Ernst Linck, Emil Prochaska (1874–1948) und Max Eugen Brack (1878–1950) gehörten.

Tièche war während vieler Jahre Präsident der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten Sektion Bern (heute GSMB) und Hauptbegründer der Kunsthalle Bern. Während acht Jahren hatte er auch bei allen grossen Ausstellungen das hängen der Kunstwerke besorgt. Tièches künstlerisches Werk umfasst vor allem Aquarelle und Rötelzeichnungen. Das Mappenwerk Aus den bernischen Landedelsitzen des 18. Jahrhunderts schenkte er dem Kunstmuseum Bern. 1913 erschien das Werk im Kaiser-Verlag in Bern.

Tièche verstarb im Herbst 1957 in seinem 81. Lebensjahr.



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1206068410

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