Wegen nichtgebrauch zu verkaufen, neuer ACT S.BUS DPS Splitter 18.
NP €87.50
Der DPS Splitter 18 S.BUS ist für die Hochstromversorgung von Futaba S.Bus-Empfängern und S.Bus-Servos ausgelegt. Die Servos werden in der Regel an die entsprechenden Buchsen (Kontakt ist Pin) im Empfänger angeschlossen. Diese versorgen die Servos mit Strom sowie mit dem Positions- und Steuersignal. Ein einzelner Steckeranschluss am Empfänger ist dann für den Anschluss der Batterie oder des Schaltkabels zuständig. Wenn mehrere Servos gleichzeitig mit hoher Leistung und/oder hoher Drehzahl betrieben werden sollen, stellt dies in der Regel ein Problem für die Stromversorgung der Servos dar, da Leistung und Drehzahl stets mit einem hohen Strombedarf einhergehen.
Dieser Strombedarf kann über den einzigen Steckanschluss am Empfänger nicht ausreichend gedeckt werden, sodass ein „Engpass“ für den benötigten Servostrom entsteht. Im Bedarfsfall bricht die Spannung ein, die Servos werden leistungsschwächer oder langsamer oder beides. Im schlimmsten Fall bleiben sie sogar stehen und der Empfänger fällt aus. Je nach Strombedarf.
Prinzip des Batterie-Backups
Batterie-Backups dienen dazu, ein System durch den Einsatz einer zweiten Batterie redundant mit Strom zu versorgen. Dies führt zu einer „Batterie-Redundanz“. Es werden zwei Akkus verwendet, sodass bei Ausfall eines Akkus der andere die Stromversorgung des Systems aufrechterhält. Im Prinzip wäre dies einfach zu lösen, indem man einfach einen zweiten Akku parallel zum System schaltet. Leider steht das „Ohmsche Gesetz“ dem im Weg: Strom fließt immer von einer höheren Spannung zu einer niedrigeren Spannung... Also von der Batterie mit der höheren Spannung zu der mit der niedrigeren Spannung – immer. Niemals werden zwei Batterien die gleiche Spannung oder Ladekapazität haben. Daher fließt der Strom der besseren Batterie nicht zum System, sondern zur „schlechteren oder leeren Batterie“. Dies führt in der Regel zur vollständigen Zerstörung beider Batterien und zum Absturz des Modells.
Das ACT-Hochstrom-Batteriesplittersystem löst somit folgende Probleme:
- Die Servos mit hohem Strombedarf werden an den Batteriesplitter angeschlossen, nicht mehr an den Empfänger.
- Ein Splitter verfügt dank des integrierten Batterieschalters über zwei Hochstromanschlüsse für zwei Empfängerbatterien; deren Spannung wird dann (über den integrierten Batterieschalter) direkt und verlustfrei an die Servobuchsen des Splitters weitergeleitet.
- Das Positions- und Steuersignal für die Servos wird separat vom Empfänger zu den einzelnen Steckverbindern geleitet. Damit der Empfänger funktioniert, erhält er seine Spannung über ein einziges Patchkabel vom Splitter. (S.BUS-Signal, alles parallel)
- Das Positionssignal wird separat zu den Steckanschlüssen des Splitters geleitet. Entweder über den S.BUS bei Verwendung von Futaba-Empfängern oder über Patch-Signalkabel bei Verwendung anderer Empfänger als Futaba.
- Der Betriebsstrom für Servos und Empfänger wird somit „aufgeteilt“.
Warum hoher Strom für Servos, was passiert bei Unterversorgung?
- Für die großen, dynamischen und sehr kurzzeitigen Schwankungen des Strombedarfs (Stromspitzen) heutiger Servos ist eine ungehinderte Stromversorgung des Servos erforderlich. Daher müssen nicht nur Akkus mit hoher Stromstärke verwendet werden, sondern auch Steckverbinder und Kabel müssen in der Lage sein, den hohen Strom an die Servobuchsen zu liefern.
- Ein Grund, warum jede Spannungsregelung eher unzureichend funktioniert, ist, dass sie immer „langsamer“ ist als der schnell (dynamisch) schwankende Strombedarf der Servos und langsamer als eine Hochstrombatterie, die diese Stromspitzen problemlos liefern kann.
- Moderne Servos benötigen jedoch genau diese Stromspitzen, um ihre tatsächliche Leistung erbringen zu können. Daher gibt es nichts Besseres für die Versorgung solcher Servos, als die Batteriespannung auf dem direktesten Weg zu den Servos zu leiten, ohne jegliche Spannungsregelung oder andere Widerstände wie ungeeignete Steckverbinder oder lange oder dünne Kabel.
- Die beste Möglichkeit, sich an unterschiedliche Servospannungen anzupassen, ist die Verwendung entsprechend passender Batterietypen. LiFe-Batterien für alle Servos oder LiPo-Batterien für LiPo(HV)-Servos. Somit ist eine Spannungsregelung nicht erforderlich.