Diese abstrakte Arbeit erforscht Bewegung, Schichtung und das leise Zusammenspiel von Ruhe und Dynamik. In einer reduzierten Farbpalette aus Weiss, Grau und warmen Goldtönen entsteht eine fließende Struktur, die an natürliche Prozesse erinnert an Erosion, Strömung, an Spuren, die Zeit hinterlässt.
Die Oberfläche ist bewusst haptisch gestaltet: rhythmische Spachtelbewegungen treffen auf ruhige, offene Flächen. Dadurch entfaltet das Werk je nach Lichteinfall immer neue Nuancen und Tiefen. Das Gold fungiert nicht als Dekoration, sondern als zurückhaltender Akzent, der den Blick führt und dem Bild Wärme verleiht.
„Spur der Zeit“ ist ein zeitgenössisches Originalwerk, das sich harmonisch in moderne Wohn und Arbeitsräume einfügt. Es lädt nicht zur schnellen Interpretation ein, sondern zur stillen Betrachtung.