1 Port.bio-Baumspinat-Samen:spezia rara


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besonders bekömmliche Spinatsorte; platzsparend hochwachsend

  • seit mehr als 30 Jahren kulivieren wir unseren biologischen Garten. Vor einigen Jahren haben wir von diesen Pflanzen auch deren Samen, welche wir sorgfältig und fachkundig trocknen.
  • Diese haben biologische "Mutterpflanzen", wachsen in unseren Permakulturen ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Wir setzen den Kompost zusammen mit Ponymist immer wieder selber an und haben inzwischen sehr humose Erde und gute Erträge.
  • Wir senden die Samen in kleinen Tüten im Couvert. Liegen mehrere Bestellungen vor, passen wir das Porto an. ( ca 4 Tüten passen in ein Couvert.)

Aussehen und Wuchs

Der Baumspinat ist eine einjährige, krautige Pflanze, die zwischen zwei und drei Meter hoch und etwa zwei Meter breit wird. Sie bildet eine aufrechte Sprossachse aus. Der Stängel ist zum Herbst hin grün-rötlich gestreift. Die Blätter des Baumspinats, die im Austrieb zunächst eine leuchtend magenta-rote Farbe aufweisen, sind dreieckig, rot gestielt, am Rand leicht gezähnt, später dunkelgrün und oberseits mehlig bestäubt. Sie werden etwa 20 Zentimeter lang und 15 Zentimeter breit.

Standort und Boden

er gedeiht auf lockeren, nährstoffreichen und sommerwarmen Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie können den Baumspinat als dekorative Nutzpflanze alternativ auch in einem großen Kübel mit einer ausreichenden Drainageschicht kultivieren.

Fruchtfolge und Mischkultur

Chenopodium giganteum eignet sich als Zwischenkultur für Salat oder Kohl, sowie als Solitärpflanze zwischen Stauden.

Aussaat

Sie können den Baumspinat ab April in Reihen mit einem Abstand von 40 Zentimetern im Freiland breitwürfig aussäen. Eine Vorkultur in Töpfen ist ab März möglich. Reichern Sie die Erde idealerweise mit etwas reifem Kompost an.

Ernte und Verwertung

Die jungen, zarten Blätter und Triebspitzen vom Baumspinat können laufend geerntet werden. Diese lassen sich wie Spinat dünsten, garen oder kochen, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, sowie als Suppe, als Auflauf oder als Gemüsebeilage zubereiten. Roh sollten Sie die leicht bitter-säuerlich schmeckenden Blätter des Baumspinats lieber nur in geringem Maß essen. Denn: Die Pflanze enthält sowohl Oxalsäure als auch Saponine (Seifenstoffe), von denen größere Mengen den Magen reizen können. Reife Samen können außerdem zu Mehl vermahlen und als Gewürz für indische Gerichte verwendet werden.

Ein Spinat, der wie ein Baum wächst? Wie praktisch ist das denn? – dachte ich mir, als ich das erste Mal von Baumspinat gehört habe. Statt in die Fläche wächst der Spinat in die Höhe. Das spart Platz und statt nur einer Ernte, wie beim Kulturspinat, kann über die gesamte Saison von der gleichen Pflanze geerntet werden. Damit kann man auch auf kleiner Fläche ansehnliche Mengen eines leckeren und gesunden Gemüses erzeugen.

Die jungen Blätter und Triebe sind in gekochter und roher Form essbar. Gleiches gilt auch für die jungen Blütenaustriebe. Man kann ihn zu all dem verwenden, zu dem man den bekannten Spinat verwenden würde. Auch der Samen ist essbar, auf Grund seiner geringen Größe allerdings schwierig zu sammeln.

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