VAUTIER I BENJAMIN 1829-1898


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2 kg de CO₂e

Pays

Suisse

Type de peinture

Tableau ancien

Ville

Morges

État

D'occasion


Schönes Ölgemälde von Benjamin Vautier

Ansicht eines Bauernhaus

Signiert

Öl auf Platte

Masse mit Rahmen 43x34

Rahmen ist nicht Teil des Angebots wird aber umsonst mitgegeben

Zustand wie auf den Fotos ersichtlich


Viel Spass beim bieten


Marc Louis Benjamin Vautier (* 27. April 1829 in Morges; † 25. April 1898 in Düsseldorf) war ein Schweizer Maler und Vertreter der anekdotisch erzählenden Genremalerei der Düsseldorfer Schule.


Benjamin Vautier, Sohn des waadtländischen Pfarramtskandidaten und Gymnasiallehrers Rodolphe Benjamin Louis Vautier (1798–1871) und dessen Ehefrau Jeanne Marie Sophie, geb. Chevalier,[1] wurde in Morges am Genfersee geboren. Seine Jugend verlebte er in Noville im Rhônetal, wohin sein Vater als Pfarrer berufen wurde. Er besuchte dann das Gymnasium von Lausanne und sollte Pfarrer werden. In Karikaturen des Schülers Vautier zeigte sich schon früh die Begabung. Sein Vater, wenngleich widerstrebend, gab die Erlaubnis, die Kunst zu seinem Beruf zu machen. Nach einem kurzen Gastspiel an der Zeichenschule des Malers Jules Hébert, eines damals in Genf beliebten Meisters, begann Vautier dort eine Lehre als Emailmaler bei Jacques Aimé und Charles Louis François Glardon. Er besuchte Abendkurse im Aktzeichnen der Akademie des Musée Rath, in der Freizeit beschäftigt er sich mit Aquarell- und Porträtmalerei.[2] 1848 trat er eine auf vier Jahre verpflichtende Anstellung bei einem Emailleur an; er bemalte dort Uhren und Broschen. Nach etwa zwei Jahren kaufte er sich aus diesem Arbeitsvertrag für 1.200 Franken frei. Durch einen befreundeten Gemäldehändler kam Vautier in Kontakt mit Vertretern der Genfer Kunstwelt, beispielsweise Jacques Alfred van Muyden, François Diday, Alexandre Calame, Jean-Léonard Lugardon, Joseph Hornung.

1850 begab sich Vautier an die Kunstakademie Düsseldorf, studierte unter Karl Ferdinand Sohn und ließ sich bei Heinrich Mücke in Anatomie und Proportionslehre unterrichten. Vautier blieb aber nur acht Monate an der Akademie, „da der Unterricht unter der Diktatur Schadows weder seinem Talent noch seinem Temperament“ entsprach.[3] Nach seinem freiwilligen Austritt aus der Akademie arbeitete er ab 1851 als Privatschüler im Atelier von Rudolf Jordan[4] und war parallel dazu als Illustrator tätig.

1853 verließ er kurzzeitig Düsseldorf und bereiste zusammen mit Ludwig Knaus unter anderem den Schwarzwald und das Berner Oberland. Mit Knaus machte er in den folgenden Jahren immer wieder Studienreisen in den Schwarzwald, wo sie in Gutach gewissermaßen die Vorhut der späteren Künstlerkolonie Gutach bildeten. Angesichts der großen Erfolge des gleichaltrigen Knaus entschloss er sich für das Genrefach. Er widmete sich insbesondere der Schilderung des Bauernlebens, welches er in den folgenden Jahren in ländlichen Gegenden im Berner Oberland studierte. 1856 legte er zusammen mit dem Schweden Carl d’Unker einen Studienaufenthalt in Paris ein. Dort trafen sie Knaus, mit dem er in Düsseldorf ein Atelier geteilt hatte.

1857 ließ sich Benjamin endgültig in Düsseldorf nieder. Am 26. Mai 1858 heiratete er Bertha Euler, die Tochter des Düsseldorfer Notars und Politikers Joseph Euler, „der zusammen mit seiner Frau ein wichtiger Motor des lokalen Kulturlebens“ war.[5] In Düsseldorf erwarb sich Vautier rasch einen Ruf als einer der bedeutendsten Genremaler der Düsseldorfer Malerschule. 1858 erzielte er mit dem Bild In der Kirche auf der Münchener Ausstellung den ersten durchschlagenden Erfolg. Er bekam den Titel königlicher Professor. Während seiner Laufbahn kamen internationale Schüler nach Düsseldorf, um bei ihm zu lernen, darunter der Tscheche Quido Mánes, der Schweizer Jost Muheim, der Ungar Mihály von Munkácsy, der Russe Nikolai Dmitrijewitsch Dmitrijew-Orenburgski, die Norweger Vincent Stoltenberg Lerche und Carl Sundt-Hansen, der Finnlandschwede Karl Emanuel Jansson, auch die Malerinnen Marie Helene Aarestrup und Catherine Engelhart aus Dänemark sowie Jekaterina Fjodorowna Junge aus Russland.

Von 1850 bis zu seinem Tod war er reges Mitglied im Künstlerverein Malkasten. Er unterstützte die initiierten Verlosungen von Kunstwerken, deren Erlös den Erwerb eines ständigen Vereinslokals ermöglichten, den Kauf des Jacobi’schen Gartens 1861 und den Bau des 1867 eingeweihten Malkasten-Hauses. Vautier nahm aktiv an Veranstaltungen teil, darunter an den Lebenden Bildern, in welchen seine Werke untermalt von Musik nachgestellt wurden,[6] den Karnevalsredouten oder den Vorbereitungsarbeiten von Aufführung auf der Malkastenbühne.

Vautier saß im Verwaltungsrat des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, der auf lokaler und regionaler Ebene die Düsseldorfer Schule förderte. Er war Mitglied der Akademien von Berlin, Antwerpen, Amsterdam, Wien und München. Sein Haus befand sich in der Goltsteinstraße 29.[7]

Drei Jahrzehnte, geehrt, geachtet und viel umworben als Künstler, lebte er in Düsseldorf, bis er im Alter von 69 Jahren an einer Lungenentzündung starb. Der Bildhauer Karl Janssen schuf im Jahr 1898 d

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