Roland Bugnon wandert durch Zeit und Welt, auf der Suche nach dem gültigen Ausdruck. Die Erfahrung hat ihn gelehrt, dass sich das Geschaute auf Andeutungen reduzieren lässt und dafür die Farbe Schwarz, in vielen Schattierungen, weitgehend genügt. Seine Linien stecken Territorien ab, die Fragmente schaffen Räume, wie Organismen breiten sich feinkörnige Netzwerke aus, kraftvolle Konturen markieren Körperlichkeit. In Grenzbereichen von Helligkeit und Dunkelheit werden Erinnerung an dramatische Handlungen und stille Beobachtungen in nature morte-Darstellungen transformiert.
Roland Bugnon, der 1939 in Fribourg geboren ist, lebte von den Sechziger- bis in die Neunzigerjahre in Luzern und Emmenbrücke. Heute ist er je zur Hälfte in Birrwil AG und auf Ibiza zu Hause.