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Beschreibung
Das Finale spektakulär, der Gang der Geschichte zwischen Traumspiel und Wirklichkeit voll geschickt gesetzter Möglichkeiten zu Reflexion und Handlung - so in etwa schildert Beatrice Eichmann-Leutenegger ihre Lektüreeindrücke mit Monika Marons neuem Roman. Die Erinnerungspassagen bieten der Rezensentin Einblicke in Krisen, Fluchten, Beziehungen und das Leben in der DDR. Figuren, wie der Trinker Bruno oder sein weiblicher Gegenpart Olga, die zwar tot ist, aber nicht minder weise über das Weltverständnis philosophiert, machen das Lesen dieses "Welttheaters in nuce" für die Rezensentin zum Vergnügen. Ebenso Marons Sinn für Ironie.