tadelloses ungebrauchtes Exemplar
Hubert Winkels (geboren 1953) ist heute einer der einflussreichsten und profiliertesten Literaturkritiker Deutschlands. Er war jahrzehntelang Redakteur beim Deutschlandfunk, schrieb für Die Zeit und war von 2010 bis 2020 der vielbeachtete Jury-Vorsitzende beim berühmten Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt. Dass dieser mächtige Kritikerpapst in seinen jungen Jahren selbst einen Lyrikband veröffentlicht hat – und das ausgerechnet im auf interkulturelle Literatur spezialisierten Dagyeli Verlag –, ist ein absolutes und extrem rares literarisches Kuriosum!
• Genre: Zeitgenössische deutsche Lyrik / Postmoderne Poesie.
• Inhalt in einem Satz: Ein schmaler, konzentrierter Gedichtband aus den späten 1980er-Jahren, in dem der spätere Starkritiker Hubert Winkels mit sprachlicher Präzision und melancholischer Finesse die Themen Erinnerung, Vergänglichkeit und das namensgebende Vergessen seziert.
• Die Stilistik und Thematik:
• Die Dialektik des Vergessens: Der prägnante Titel „Vergiss“ ist Programm. Die Gedichte kreisen um das Spannungsfeld zwischen dem Drang, Erlebtes festzuhalten, und der unaufhaltsamen, teils schmerzhaften, teils befreienden Kraft des Vergessens.
• Präzise Wortkunst: Die Lyrik zeichnet sich durch eine karge, kontrollierte und bildstarke Sprache aus. Winkels zeigt hier bereits jene analytische Schärfe im Umgang mit Wörtern, die später auch seine literaturkritischen Arbeiten auszeichnen sollte.
- Herausgeber : Dagyeli
- Erscheinungstermin : 1988
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 88 Seiten, SC
- ISBN-10 : 3893291032
- ISBN-13 : 9783893291038
Gerne können Sie auch mit TWINT bezahlen
Eine Abholung ist nach Vereinbarung möglich