STEFAN KAUFFUNGEN FARBRADIERUNG SIGNIERT BLATTGRÖSSE 50X35CM
1953 in zürich geboren
lebte in wasterkingen
gestorben am 14. januar 2020
Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich, Ausbildung zum Werklehrer.
Bis 2018 Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und an der
Schule für Gestaltung Zürich SfGZ.
Ausbildungen
1979 Abschluss als Werklehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich.
1975 Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich.
1974 Lehrabschluss als Tiefdruckretoucheur.
Berufliche Tätigkeiten
2004–2018 Dozent am Propädeutikum der Zürcher Hochschule der Künste und am
Gestalterischen Vorkurs an der Schule für Gestaltung Zürich.
2003–2004 zwei Semester Vertiefungsstudium in Sonderpädagogik an der HfH und der HfGZ.
1979–1984 Zeichner bei Zintzmeyer & Lux und Zeichenlehrer am Buchmanngymnasium in Zürich.
1985–1994 Zeichen- und Werklehrer an der Mittel- und Oberstufe in Adliswil.
Während dieser Zeit Lehraufträge an der F+F und am Vorkurs der Kunstgewerbeschule Zürich.
1983 Mitgründer einer eigenen Schule „Lagerhaus für Schulen und Kurse“, Amtshaus Kaiserstuhl.
1981 bis Sommer 1982 Studienreise nach Sizilien.
1979 Abschluss als Werklehrer, arbeitet als Karrikaturist und Illustrator für diverse Zeitungen.
Über meine Arbeit
Die Arbeiten bestehen aus mehrteiligen, lose gefügten Platten- und Profilelementen oder sind als mehrteilige kompakte «Farbblöcke» konzipiert. Die mehrschichtigen, mit Hohlräumen durchsetzten Arbeiten können bei einem ersten flüchtigen Blick als kaschierte «Konstruktionen» bezeichnet werden.Die Schicht aber, die sich als Kaschierung der darunterliegenden Teile zeigt, funktioniert gleichzeitig als eine Art Fitting (Verbindungsstück). Je nach Standpunkt des Betrachters wird dieses Fitting als Trägerelement, aber auch als Blende, bzw. als Fassade, als das «eigentliche Bild» wahrgenommen. Die hinterste Schicht verbindet sich konstruktiv mit der vordersten Schicht und hält die Dazwischenliegenden zusammen. Die vorderste, dominierende Schicht übernimmt die Regie des ganzen Objektes. Sind mir bei der Leinwandmalerei die einzelnen Farbschichten «verlorengegangen», sind diese in den neuen Arbeiten als räumlich geschichtete Struktur wahrnehmbar. Der Begriff Struktur ist entweder auf das ganze Objekt anwendbar oder auf die Art und Weise, wie es zusammengesetzt ist. Einige Arbeiten resultieren aus einem Set von Profilen. Die räumliche Anordnung und die entsprechenden Farbspezifikationen der einzelnen Profile eröffnen beim aufmerksamen Betrachten der Objekte unweigerlich eine Vielfalt weiterer Möglichkeiten des konstruktiven Zusammenfügens. Je nach Standpunkt des Betrachters wird eine Art Querschnitt oder Plan der Arbeit sichtbar (Seitenkanten der MDF- oder der Aluminmiumplatten). Das Konzept des Farbkörpers, bzw. die Konstruktion und die Struktur des Objektes werden somit nachvollziehbar. Dabei ist das allseitig wahrnehmbare Farbkonzept die Codierung, um das räumliche Konzept der Arbeit zu dechiffrieren. Es handelt sich also nicht nur um gefügte Platten und Profile, auch der Farbklang, das Farbkonzept der Objekte könnte durchaus als gefügt, als «fughetta» bezeichnet weden.
Stefan Kauffungen
1953 in zürich geboren
lebte in wasterkingen
gestorben am 14. januar 2020
Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich, Ausbildung zum Werklehrer.
Bis 2018 Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und an der
Schule für Gestaltung Zürich SfGZ.