Farblithographie des Malers, Zeichners und Grafikers Fred Stauffer, geb. 1892 in Gümligen BE, gest. 1980 in Thörishaus, Gemeinde Köniz. Ab 1908 besuchte Fred Stauffer das reformpädagogische Lehrerseminar Hofwil. Nach einer Lehrertätigkeit an der Schule Chapf in Eggiwil besuchte er ab 1914 die Zeichenklasse von Walter Georgi an der Kunstakademie Karlsruhe. Von 1915 bis 1916 ging er an die Kunstakademie München bei Franz von Stuck. Die in jener Zeit ausgestellten Werke von Edvard Munch beeindruckten den jungen Künstler sehr. Nach seiner Rückkehr besuchte er Kurse in Aktzeichnen, schrieb auch Theaterstücke, Gedichte und Kritiken. 1921 heiratete er Ruth Classen, die 1936 ebenfalls eine Laufbahn als Malerin und Mosaizistin einschlug. Stauffer stellte seine Werke 1919 im Kunsthaus Zürich, 1925 zusammen mit Giovanni Giacometti, Victor Surbek, Eugen Zeller und Carl Angst in der Kunsthalle Bern aus. 1926 erfolgte eine Teilnahme im Glaspalast München. Nach seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig konnte Stauffer an allen bedeutenden Museen der Schweiz ausstellen.
Bildmasse 39x44 cm, Blattgrösse mit Passepartout 54,5x64,5 cm, numeriert 4/150 unten links, handsigniert unten rechts. Ohne Rahmen. Bild leicht stockfleckig, was den Gesamteindruck nicht beeinträchtigt.